Die “Verzierung” dieser Hausfassade lässt Rückschlüsse auf die Einstellung der Bewohner zum Rechtsstaat zu.

Foto: Bild: Mirko Nr.1 / wikimedia commons (CC BY-SA 4.0)
Afrikanischer Doppelmörder war Mitglied der Kult-Flüchtlinge der “Lampedusa-Gruppe”

Wie jetzt durchsickerte, gehörte_x000D_
der Afrikaner, der in Hamburg am helllichten Tag an einem_x000D_
S-Bahnsteig seine Ex-Lebensgefährtin samt einjährigem Baby_x000D_
ermordete, zur sogenannten Hamburger “Lampedusa-Gruppe”. Und was_x000D_
sich in und um diese “Gruppe” abspielte, ist symptomatisch für_x000D_
alles, was faul ist rund um den Zuzug angeblich Schutzsuchender._x000D_
Hier paart sich nämlich Rechtsbruch von EU-Mitgliedsstaaten, mit_x000D_
gutmenschlichem Aktionismus, frechen Forderungen, impertinentem_x000D_
Benehmen, unverschämten Drohungen, Aktivitäten von Kirche und_x000D_
Asylindustrie und nicht zuletzt kriminellem Verhalten von Migranten_x000D_
bis hin zum Mord. Werfen wir einen genaueren Blick auf die_x000D_
“Gruppe”:

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300 illegal eingereiste_x000D_
Afrikaner erlangen Kultstatus

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Laut Wikipedia ist “Lampedusa in Hamburg” eine_x000D_
Protestaktion von 300 Flüchtlingen, die seit März 2013 in Hamburg_x000D_
für ein dauerhaftes Bleiberecht kämpfen. Die Männer waren im Zuge_x000D_
der Ereignisse nach dem Bürgerkrieg aus Libyen nach Italien_x000D_
geflüchtet und gelangten von dort nach Deutschland.  

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  • Aus der Gruppe stammen einige_x000D_
    ursprünglich aus Staaten in Afrika, die als sicher_x000D_
    gelten.
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  • Sie haben bereits ein_x000D_
    Asylverfahren in Italien abgeschlossen und verweigern sich_x000D_
    daher einem erneuten Asylverfahren in Deutschland.
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  • Nach eigener Aussage gaben_x000D_
    die italienischen Behörden einigen Flüchtlingen schließlich_x000D_
    jeweils 500 Euro und eine Aufenthaltserlaubnis für den_x000D_
    Schengenraum. Ein Asylverfahren einzuleiten und so das mögliche_x000D_
    Anrecht der Männer auf Asyl zu prüfen, unterließen die_x000D_
    italienischen Behörden in einigen Fällen und verstießen damit_x000D_
    gegen das europäisch Dublin-II-Abkommen.
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  • Im Laufe der nachfolgenden_x000D_
    Monate solidarisierten sich verschiedene Personen, darunter_x000D_
    Mitglieder von Kirchenverbänden und Vereinen, Künstler,_x000D_
    Fußballfans sowie Partei- und Gewerkschaftsmitglieder sowie_x000D_
    verschiedene Gruppen der linken Szene mit den_x000D_
    Flüchtlingen.
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  • Am 3. Mai 2013 versammelten_x000D_
    sich Mitglieder der “Karawane für die Rechte der_x000D_
    Flüchtlinge" und Mitglieder der Gruppe “ATESH – Für eine_x000D_
    sozialrevolutionäre Perspektive!" am_x000D_
    Flüchtlingsbootprojekt am Sandtorkai in der_x000D_
    Hafencity.
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“Flüchtlinge” beginnen_x000D_
frech zu werden

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  • Am 15. Mai lud die Gruppe zu_x000D_
    einer Pressekonferenz und forderte Bürgermeister Olaf Scholz_x000D_
    (SPD) und die Hamburger Bürgerschaft unter dem Motto “Wir haben_x000D_
    nicht den Krieg in Libyen überlebt, um auf Hamburgs Straßen zu_x000D_
    sterben” zu einem ernsthaften Gespräch auf.
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  • Am 22. Mai setzten sich die_x000D_
    Flüchtlinge in einer Protestaktion auf eine Treppe im_x000D_
    Rathaus-Foyer und forderten den Bürgermeister Olaf Scholz_x000D_
    erneut zu einem Gespräch auf.
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  • Am 8. Juni 2013 forderten 600_x000D_
    Menschen auf einer Demonstration, dass die Stadt Hamburg die_x000D_
    Flüchtlinge unterstützen solle. Im Juli 2013 traten die_x000D_
    Flüchtlinge der Gewerkschaft Ver.di bei.
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  • Am 11. Juli 2013 eröffneten_x000D_
    die Schutzsuchenden die Ausstellung “Wir wollen unser Leben_x000D_
    zurück” vor der St.-Pauli-Kirche.
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  • Am 19. August 2013 wurde Olaf_x000D_
    Scholz von 450 Redakteuren im Rathaus besucht. Scholz äußerte_x000D_
    damals den Satz “Italien ist ein wunderbares Land – ein_x000D_
    Rechtsstaat, wo man nicht sagen kann: Da kann man nicht_x000D_
    leben!”
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Asyl-Lobby setzt auf_x000D_
Massendemonstrationen

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  • Am 17. August demonstrierten_x000D_
    2.500 Menschen für die geflüchteten Menschen, 80 von ihnen_x000D_
    kamen in der Gemeinde der St. Pauli Kirche unter.
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  • Im September 2013 führten_x000D_
    einige der Flüchtlinge in Kooperation mit dem Hamburger Thalia_x000D_
    Theater Elfriede Jelineks Essay “Die Schutzbefohlenen”_x000D_
    auf.
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  • Seit Oktober 2013 kam es zu_x000D_
    wöchentlichen Demonstrationen, den sogenannten_x000D_
    Mittwochsdemos.
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  • Am 11. Oktober kam es zu_x000D_
    einer größeren Polizeiaktion gegen die Flüchtlinge. Zehn von_x000D_
    ihnen wurden dabei in Gewahrsam genommen.
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  • Am 12. Oktober nahm die_x000D_
    Polizei 17 Flüchtlinge fest. Ein festgenommener Flüchtling_x000D_
    reichte eine Klage gegen seine siebenstündige Inhaftierung ein._x000D_
    Gegen die Festnahmen gab es mehrere spontane Demonstrationen._x000D_
    500 Menschen demonstrierten unter anderem vor der_x000D_
    Polizeistation Davidwache.
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  • Am 13. Oktober besetzten_x000D_
    Protestierende den Eingangsbereich des Hamburger Rathauses. 800_x000D_
    Menschen demonstrierten im Anschluss vom Schanzenviertel nach_x000D_
    St. Pauli.
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  • Am 14. Oktober eröffneten die_x000D_
    Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg – International Queer Film_x000D_
    Festival mit einer Gala. Redner und Moderatoren gaben bekannt,_x000D_
    dass sie für lesbisch-schwule-transgender-queere Rechte zu_x000D_
    kämpfen. Auf der Bühne wurde ein Banner mit dem Slogan_x000D_
    “Lampedusa in Hamburg – They are here to stay – Kein Mensch ist_x000D_
    illegal!” entrollt.
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  • Am 15. Oktober versammelten_x000D_
    sich über 1.000 Menschen zu einer unangemeldeten Demonstration._x000D_
    Dabei kam es nach einer Verhinderung der Demonstration durch_x000D_
    die Polizei zu Ausschreitungen. In den folgenden Tagen kam es_x000D_
    zu weiteren Demonstrationen.
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Polizeikontrollen_x000D_
“unmenschlich und inakzeptabel” und “Schande für die_x000D_
Stadt”

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  • Am 18. Oktober schlossen sich_x000D_
    erneut 1.000 Menschen einer Demonstration an. Esther Bejarano_x000D_
    und Rolf Becker traten zur Unterstützung als Gast auf einer_x000D_
    Pressekonferenz für die Flüchtlinge auf. Bejarano, Vorsitzende_x000D_
    des Auschwitzkomitees und letztes überlebendes Mitglied des_x000D_
    Mädchenorchesters von Auschwitz, bezeichnete die_x000D_
    Personenkontrollen durch die Polizei als “unmenschlich und_x000D_
    inakzeptabel” und als “Schande für die Stadt”. Wenige Tage_x000D_
    später kritisierte auch der Flüchtlingsbeauftragte des Landes_x000D_
    Schleswig-Holstein, Stefan Schmidt, das Vorgehen des Senats:_x000D_
    “Ich war entsetzt darüber, dass eine SPD-Regierung so etwas_x000D_
    macht”.
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“Aktivisten” werden immer_x000D_
aggressiver

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  • Am 20. Oktober kam es zu_x000D_
    Blockaden am Dammtorbahnhof. Aktivisten behinderten den Verkehr_x000D_
    durch errichtete Absperrungen. Es kam zu drei Festnahmen und 71_x000D_
    Platzverweisen.
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  • Am 21. Oktober demonstrierten_x000D_
    in Wuppertal, zum Ausdruck ihrer Solidarität, 100 Menschen zur_x000D_
    SPD-Zentrale und überreichten einen an die Landtagsabgeordneten_x000D_
    der SPD gerichteter Protestbrief.
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  • Am 22. Oktober demonstrierten_x000D_
    fast 500 Menschen vor dem Seniorenheim "New Living_x000D_
    Home", in dem Olaf Scholz zur selben Zeit sprach._x000D_
    Demonstrierende blockierten die Julius-Vosseler-Straße. Die_x000D_
    Rede von Scholz wurde mehrmals gestört, zusätzlich stürmten_x000D_
    zwei Femen-Aktivistinnen die Bühne.
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  • Am selben Tag trafen sich 150_x000D_
    Menschen am Frankfurter Flughafen, um dort zu demonstrieren._x000D_
    Später lief die Gruppe über die Zeil und die_x000D_
    Kurt-Schumacher-Straße und Battonstraße Richtung_x000D_
    Allerheiligentor.
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  • Am 23. Oktober forderten auf_x000D_
    der siebten Mittwochsdemonstration erneut 1.000 Menschen ein_x000D_
    Bleiberecht für die Flüchtlinge. Innenminister Neumann kündigte_x000D_
    an, die Kontrollen auf der Straße einzustellen und forderte die_x000D_
    Flüchtlinge auf, sich einem Einzelverfahren zu_x000D_
    stellen.
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  • Am selben Tag veröffentlichte_x000D_
    der Elternrat der Stadtteilschule am Hafen eine “Selbstanzeige_x000D_
    wegen Unterstützung humanitärer Hilfe” und rief in einer_x000D_
    Petition dazu auf, die Turnhalle der St. Pauli Kirche für die_x000D_
    Flüchtlinge zu öffnen.
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  • Am 24. Oktober richtete die_x000D_
    Bischöfin der Nordkirche Kirsten Fehrs einen Appell an die_x000D_
    Geflüchteten, sich einzeln der Ausländerbehörde zu stellen und_x000D_
    ihre Identitäten preiszugeben.
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  • Am selben Tag gab es einen_x000D_
    Anschlag auf das Gebäude der Hamburger Staatsanwaltschaft am_x000D_
    Landgericht in der Kaiser-Wilhelm-Straße.
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  • Nach dem Ende eines_x000D_
    Fußballspiels des FC St. Pauli demonstrierten aus Solidarität_x000D_
    mit den Flüchtlingen über 8.000 Menschen. Am späten Abend kam_x000D_
    noch zu vier Festnahmen, als die Frontscheibe eines_x000D_
    Streifenwagens eingeschlagen wurde.
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  • Auch am 26. Oktober fand im_x000D_
    Schanzenviertel eine Demonstration mit 760 Teilnehmern statt._x000D_
    Zuvor hatte es bereits eine Schornsteinbesetzung durch Autonome_x000D_
    an der historischen Hufschmiede gegeben, die daran ein_x000D_
    Transparent mit der Aufschrift “Kein Mensch ist illegal”_x000D_
    angebracht hatten. Am selben Tag fand auch der “International_x000D_
    Refugee Summit” statt.
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“Gruppe lehnt ab”, ihre_x000D_
Identitäten den Behörden zur Prüfung zu_x000D_
übermitteln

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  • Am 29. Oktober gab die Gruppe_x000D_
    bekannt, dass sie es ablehne, die Identitäten ihrer Mitglieder_x000D_
    in Einzelfallprüfungen den Behörden zu übermitteln. Stattdessen_x000D_
    schlug sie vor eine Kommission zu bilden, in der die Gruppe,_x000D_
    der Senat, politische Vertreter und Akteure von_x000D_
    zivilgesellschaftlichen Initiativen vertreten sein sollen._x000D_
    Dieser Kommission könnten dann die Identitäten übermittelt_x000D_
    werden. Innensenator Neumann lehnte dies noch am selben Tag ab._x000D_
    Daraufhin gaben die 80 Flüchtlinge in der St. Pauli Kirche_x000D_
    bekannt, ihre Identitäten zu übermitteln.
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  • Am 31. Oktober besetzten 20_x000D_
    Sympathisanten der Flüchtlinge vorübergehend die SPD-Zentrale_x000D_
    in Bremen.
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  • Ende Oktober sendete das_x000D_
    politische Satiremagazin Extra 3 ein Video mit dem_x000D_
    umgedichteten Song “Hamburg meine Perle” von Karl König, in dem_x000D_
    scharf der Umgang mit den Hamburger Flüchtlingen kritisiert_x000D_
    wird. König reagierte daraufhin empört und schaltete einen_x000D_
    Anwalt ein.
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  • Im Oktober wurde auch ein_x000D_
    “transnationaler Appell” an den Hamburger Senat,_x000D_
    veröffentlicht, den unter anderem Stuart Hall und Günter_x000D_
    Wallraff unterzeichneten.
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