#Einzelfall: Türke wollte Verwandte "retten" und stach deren Ex-Mann nieder

Ein berufsmäßiger Theaterclown mutierte zum Horrorclown (Symbolbild) und stach den Ex-Mann einer Verwandten nieder. Foto: Andrew / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
Ein berufsmäßiger Theaterclown mutierte zum Horrorclown (Symbolbild) und stach den Ex-Mann einer Verwandten nieder.
Foto: Andrew / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
16. April 2018 - 17:25

Bis vor Kurzem trat Faith C. noch in einem Wiener Theater als Clown auf. Seit fünf Montaten hat er nichts mehr zu lachen – und eine Anklage wegen Mordversuchs am Hals. Laut Anklage sprang Faith C. am 2. Jänner 2018 vor dem Wohnhaus seiner Verwandten in Wien-Hietzing aus dem Gebüsch und fügte deren Verflossenem – nachdem dessen Gespräch mit der früheren Gattin eskaliert war – mit einem Küchenmesser schwere Verletzungen in Bauch und Hüfte zu. Dann ging er zurück in die Wohnung, wusch die Waffe ab und legte sie zurück in die Küchenlade. Als die Polizei kam, ließ sich Faith C. widerstandslos festnehmen. Laut seiner Schwester habe der Ex-Mann die Frau ständig bedroht und Geld gefordert, Faith C. habe sie mit der Attacke "retten" wollen... mehr

Hier alle Einzelfälle vom April 2018.

Weitere Einzelfälle vom 16. April:

Korneuburg (NÖ): Afghane missbrauchte vierjährige Tochter seiner Gastgeberin
Wegen sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen und Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses ist ein - seit kurzem - 21-Jähriger am Landesgericht Korneuburg am Montag schuldig gesprochen worden. Der Asylwerber, der sich vor einer Vierjährigen befriedigt haben soll, wurde zu 20 Monaten Freiheitsstrafe, davon sechs unbedingt, verurteilt. Laut Anklage war der afghanische Staatsbürger gemeinsam mit einem zweiten Asylsuchenden von einer geschiedenen Mutter zweier Kinder aufgenommen worden. Er hatte ab März 2016 bis Mai 2017 in dem Haushalt gewohnt, mitgeholfen und auch den nun achtjährigen Buben und das kleine Mädchen beaufsichtigt, wenn deren Mutter außer Haus war. Trotz des milden Urteils nahm der Afghane Bedenkzeit, daher nicht rechtskräftig... mehr

Traun: Zielfahnder spürten flüchtigen Bosnier auf, der Freundin niederstach
Ein 37-jähriger Bosnier, der im Oktober des Vorjahres in Wels versucht haben soll, seine Ex-Freundin mit einem Messer zu töten, ist am Sonntag in Traun (Bezirk Linz-Land) festgenommen worden. Er hatte sich zwischenzeitlich in seine Heimat Bosnien-Herzegowina abgesetzt, wo die Behörden ihn trotz EU-Haftbefehls aus Österreich nicht belangten. Nun konnte der Verdächtige von Zielfahndern aufgespürt werden. Der Mann soll seine ehemalige Freundin auf der Straße mit einem Messer attackiert und von hinten auf sie eingestochen haben. Die Frau überlebte schwer verletzt... mehr

Graz: Afghane drehte in Haft durch und verletzte zwei Justizwachebeamte
Zwei Justizwachebeamte der Justizanstalt Graz-Jakomini sind am Sonntag von einem Untersuchungshäftling bei dessen Absonderung verletzt worden. Erst am Samstag war der Afghane (20) in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert worden, schon einen Tag später hatte die Justizwache bereits ordentlich zu tun: Weil der Mann versuchte, sich selbst zu verletzen, wollten ihn die Beamten zum Eigenschutz absondern. In der Zelle wurde der 20-Jährige aber aggressiv, trat gegen die Knie der beiden Bediensteten und wehrte sich heftig. Das Resultat: Blutergüsse, Prellungen sowie ein gebrochenes Handgelenk. Beide sind nun im Krankenstand. Gewerkschafter Mario Raudner: „Die Politik muss endlich Handlungen für die Sicherheit der Beamten setzen!“ Quelle: krone.at

Graz: Massenschlägereien hielten Polizei auf Trab - drei Verletzte, 19 Anzeigen
Gleich zwei Mal hat die Grazer Polizei Samstag Abend wegen tumultartiger Szenen ausrücken müssen: Am Vorplatz des Hauptbahnhofs hatten gut 20 Burschen randaliert, mit Flaschen geworfen und herumgeschrien. Wenige Stunden später prügelten sich abermals rund 20 Männer auf der Kärntner Straße, wobei es auch zu einer Attacke mit einer Eisenstange gekommen sein soll, bei der ein Türke verletzt wurde. Als mehrere Streifen vorfuhren, rannten vier Burschen weg, zwei von ihnen wurden aber geschnappt und zum Tatort zu den anderen zurückgebracht. 19 Verdächtige wurden angezeigt, zwei weitere Personen wurden verletzt... mehr

Hitzendorf (Steiermark): Passanten stellten flüchtende rumänische Einschleichdiebin
Zwei couragierte Passanten haben in Hitzendorf bei Graz eine flüchtende Einschleichdiebin verfolgt, eingeholt und geschnappt. Sie brachten die 47-Jährige zurück zum Tatort, wo sie dann festgenommen wurde. Die rumänische Staatsbürgerin hatte sich am Samstag kurz vor 14.00 Uhr in das Haus einer 62-Jährigen geschlichen, als diese gerade den Mist hinausbrachte. Als das Opfer wenig später zurück ins Haus ging, lief die Täterin an ihr vorbei, sprang über einen Zaun und machte sich davon. Die Hausbesitzerin rannte der Diebin nach und schrie laut um Hilfe. Zwei Männer im Alter von 25 und 29 Jahren hörten das und nahmen die Verfolgung auf - sie stellten die Verdächtige, brachten sie zum Wohnhaus zurück und hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die 47-jährige Rumänin wurde angezeigt, der gestohlene Schmuck seiner Eigentümerin zurückgegeben. Quelle: orf.at

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