Flüchtlingslobby als Schleppergehilfen: "Antifa" und Illegale durchbrechen Grenzzaun

Linksextremisten und illegale Einwanderer konnten ungehindert die französische Grenze (Symbolbild) passieren. Foto: Edijs Millers / wikimedia (CC BY 3.0)
Linksextremisten und illegale Einwanderer konnten ungehindert die französische Grenze (Symbolbild) passieren.
Foto: Edijs Millers / wikimedia (CC BY 3.0)
24. April 2018 - 12:00

Identitäre Aktivisten aus zahlreichen europäischen Ländern haben sich am Wochenende zusammengeschlossen, um die alpine Grenze zwischen Italien und Frankreich zu schützen (unzensuriert.at berichtete). Rund 100 Teilnehmer errichteten einen provisorischen Grenzzaun und bewachten diesen auch über das Wochenende. Ein überdimensionales Spruchbanner sollte die illegalen Eindringlinge davon in Kenntnis setzen, dass sie in Frankreich kein neues Zuhause finden werden und besser wieder umkehren sollten. Nun wurde die Sperre allerdings von Linksradikalen gemeinsam mit illegalen Einwanderern durchbrochen.

"Antifa" als Schleppergehilfen

Bereits am Sonntag kam es zu ersten Durchbrüchen an der Grenze des Col de l’Echelle durch Vertreter der Flüchtlingslobby. Im Schlepptau hatten sie etwa 30 illegale Einwanderer. Aufgezeichnet wurden die Szenen an dem Schlüsselpunkt in den Alpen ausgerechnet von Drohnen der Identitären Bewegung. Diese zeigten einmal mehr, wie wichtig ein funktionierender Grenzschutz von Seiten des Staates an dieser Stelle wäre.

Verkehr wurde umgeleitet, "Flüchtlinge" nicht

Doch die Beamten machten das genaue Gegenteil von dem, was sie eigentlich sollten. Sie leiteten den Verkehr anstatt der ankommenden Flüchtlinge um. Diese marschierten ungehindert auf offener Straße aber auch über das Schneefeld mit dem provisorischen Zaun einfach nach Frankreich ein. Als die Truppe aus "Antifa" und Migranten schließlich auf eine größere Polizeiabsperrung traf, kam es zu Unruhen und zwei Polizisten wurden verletzt, bevor diese bereitwillig den Weg frei gaben.

Innenminister differenziert nicht

Obwohl es bei der spektakulären Aktion der Identitären zu keinerlei Gewalt oder Zwischenfällen mit den Behörden kam, sprach der französische Innenminister Gerard Collomb daraufhin von „ultra-rechten und ultra-linken Aktivitäten“, die er verurteilen würde.

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