Tschechische Polizei fahndete mit Videoaufnahmen: "Dunkelhäutige" rasch gefasst

Durch die Veröffentlichung extrascharfer Bilder aus einer Überwachungskamera gelang der tschechischen Polizei nach nur zwei Tagen der Durchbruch. Foto: Ansgar Koreng / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Durch die Veröffentlichung extrascharfer Bilder aus einer Überwachungskamera gelang der tschechischen Polizei nach nur zwei Tagen der Durchbruch.
Foto: Ansgar Koreng / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
24. April 2018 - 18:00

Von einer aufmerksamen und mehr noch erstaunten Leserin aus Tschechien erhielt unsere Redaktion den Hinweis auf eine vorbildliche Polizeiarbeit aus unserem Nachbarland. Leider kommt es auch dort immer wieder zu gewaltsamen Straftaten durch Migranten an Einheimischen, wenngleich nicht in der uns gewohnten Häufigkeit. Eine solche ereignete sich auch vor wenigen Tagen mitten in der Landeshauptstadt Prag. Die Polizei zögerte dort jedoch nicht lange und veröffentlichte glasklare Fahndungsbilder und Videos in den Medien, sodass die Verdächtigen wenig später gefasst werden konnten.

Klare Videoaufnahmen halfen bei Verhaftung

Zugetragen hatten sich die wüsten Szenen bereits am 21. April gegen 19.00 Uhr. Mehrere Männer „dunklen Hauttyps“ griffen einen tschechischen Kellner an und verletzt ihn schwer, er musste am Kopf operiert werden und liegt derzeit noch immer auf der Intensivstation.

Bereits am folgenden Tag veröffentlichte die tschechische Polizei in einer uns gänzlich unbekannten, aber hoch wirksamen Manier die Videos aus den Überwachungskameras, um nach den mutmaßlichen Tätern zu fahnden. Weil die Zahl der dunkelhäutigen Einwanderer dort noch nicht allzu groß ist, machten sich die Beamten über diesen ungewöhnlichen Weg zu Recht große Hoffnungen, wie ein Lokalmedium berichtet. Und tatsächlich klickten am 23. April bereits die Handschellen für die Verdächtigen.

Zwei davon werden als "Araber" beschrieben, die der schweren Körperverletzung beschuldigt werden, drei weitere des Landfriedensbruchs.

„Zu beachten ist die Qualität der Bilder, ich kann mich nicht erinnern, dermaßen gute Aufnahmen zur Fahndung in deutschen bzw. österreichischen Medien gesehen zu haben“, schreibt die Leserin erstaunt mit dem Hinweis auf verschiedene tschechische Plattformen.

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