Islamisten-Terror: Boko Haram hat mit Selbstmordattentaten wieder in Nigeria zugeschlagen.

Bild: AK Rockefeller / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Boko Haram: Blutige Selbstmordanschläge fordern mehr als 60 Tote in Nigeria

Neuerlich eine blutige Anschlagserie verübte die islamistische Terrormiliz Boko Haram in Nigeria. Minderjährige Anhänger der schwarzafrikanischen Islamistenorganisation sprengten sich vor einer Moschee am Rande des Marktplatzes der Stadt Mubi in die Luft. Laut Rettungsorganisationen fanden dabei mehr als 60 Personen den Tod, zahlreiche weitere Passanten, Händler und Gläubige, die sich am 1. Mai auf diesem Platz versammelt hatten, wurden zum Teil schwer verletzt.

Die örtlichen Sicherheitskräfte sprechen vom blutigsten Anschlag, den Mubi bisher durch den Terror der Islamisten von Boko Haram erleiden musste.

US-Präsident Trump unterstützt Nigerias Regierung gegen Terror

Der blutige Anschlag fand nur einen Tag nach dem Besuch des nigerianischen Staatspräsidenten Muhammadu Buhari bei US-Präsidenten Donald Trump in Washington statt. Trump unterstützt mit seiner Administration den Kampf Nigerias gegen den islamistischen Terror. Erst kürzlich kam es zum Abschluss einer Liefervereinbarung über zwölf US-Kampfjets an Nigeria. Derzeit wird über die weitere Lieferung von Kampfhelikoptern an die nigerianische Armee zwischen den USA und Nigeria verhandelt.

Nigeria ist in den letzten zehn Jahren vom Boko Haram-Terror sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Offizielle Stellen geben die Opferbilanz unter der Zivilbevölkerung mit mehr als 20.000 Toten an, darüber hinaus sollen 2,6 Millionen Nigerianer aus ihren ursprünglichen Wohngebieten im Zuge der Kampfhandlungen vertrieben worden sein.

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