US-Schwarze vor konservativer Revolution? | Unzensuriert.at

US-Schwarze vor konservativer Revolution?

Candace Owens – jung, schwarz, intellektuell und konservativ.  Foto: Greg Skidmore / Wikimedia (CC-BY-SA 2.0)
Candace Owens – jung, schwarz, intellektuell und konservativ.
Foto: Greg Skidmore / Wikimedia (CC-BY-SA 2.0)
6. Mai 2018 - 11:19

 

Amerikas „Liberale“ haben es wirklich schwer: Kaum konnte man die durch die Trump-Wahl ausgelöste Schockstarre halbwegs abschütteln, schon droht neues Ungemach. Und zwar diesmal aus einer ganz unerwarteten Richtung: Mit Candace Owens stellt sich nämlich eine 28-jährige schwarze Intellektuelle vehement gegen die ewige Opferrolle, welche die Demokraten den Schwarzen zugedacht haben.

Unterschicht-Kind mit eigenem Kopf

Candace Owens ist laut eigener Aussage ein „Unterschichtkind“ und die einzige in ihrer großen Verwandtschaft, die nicht von staatlichen Sozialleistungen lebt. In ihren Videos auf ihrem Youtube-Kanal Red Pill Black - Kanalmotto: "Krank von der alternativen Linken? Willkommen. Ich verschreibe die roten Pillen" - erzählt sie frank und frei, wie es dazu kam: Als sie noch ein Kind war erkannte ihre Mutter, dass die kleine Candace Ruhe gibt, sobald sie ein Buch zu lesen hat. Entsprechend bekam das Kind immer mehr Bücher zu lesen – was letztlich zu Abschlüssen an der Stamford Highschool und später der University of Rhode Island führte.

„Red Pill Black“

Die rote Pille steht in der „Matrix“-Trilogie für die Wahrheit, der Zusatz „Black“ verweist auf die Bevölkerungsgruppe, der Owens diese Wahrheit näher bringen will. Die zierliche junge Dame bringt dabei ihr Anliegen immer wieder mit einer brillanten Pointiertheit auf den Punkt, der nicht wenige „Libtards“ (etwa das Pendant zum deutschen "Gutmensch") mit vor Staunen offenen Mündern zurücklässt.

Sie lehnt die „schwarze Opfermentalität“ komplett ab und fordert stattdessen gerade junge Schwarze auf, es ihr gleichzutun und ihr Leben selber in die Hand zu nehmen. Gerade mit den Schwarzen in den USA geht sie scharf ins Gericht:

Ich weiß nicht, warum diese Leute so gern unterdrückt sein wollen. Ihr seid nicht unterdrückt. Ihr seid überprivilegierte Amerikaner!

Unterstützung durch Kanye West

Inzwischen hat die streitbare junge Dame genug Wirbel gemacht, um auch einige einflussreiche Kapazunder auf sich aufmerksam zu machen. „Ich liebe die Art wie Candace Owens denkt“, twitterte zum Beispiel der 21-fache „Grammy“-Gewinner Kanye West vor kurzem – und sieht sich seither prompt den üblichen, hysterischen Anschuldigungen von liberaler Seite ausgesetzt.

Der „Onkel Tom“-Vorwurf gegen ihn durch den politisch auf entgegengesetzter Seite stehenden Rapper-Kollegen „Snoop Dog“ wurde von Candace Owens poswendend eloquent entschärft: „Das juckt mich nicht, denn ich habe das Buch gelesen. Onkel Tom war der Held.“

Demokraten: Angst um Wählerschicht

Inzwischen haben sich auch andere, in Europa meist weniger prominente farbige Künstler auf die Seite von Owens und West geschlagen. Immer mehr setzt sich die Ansicht durch, dass die Schwarzen durch ihre ewige Opfermentalität, in der sie die Linken stets auch noch bestärken „weiterhin auf ihrer Plantage gehalten“ werden, wie West rappt.

Wenn sich dieses selbstbewusste Anpackerdenken bei Teilen der schwarzen Gesellschaft durchsetzt, werden die Demokraten bald ein gewaltiges Problem bekommen, weiß Owens:

Wenn nur fünf Prozent der schwarzen Wähler abwandern, gewinnen die Demokraten nie wieder eine Wahl.

Entsprechend ist es auch verständlich, dass US-Massenmedien und System-Künstler im Moment alles unternehmen, um Owens und West nach Kräften zu verteufeln.

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