Islamist richtet in Pariser Innenstadt Blutbad an | Unzensuriert.at

Islamist richtet in Pariser Innenstadt Blutbad an

Islamist sticht zu: Vier Menschen überleben die blutige Attacke, für ein Opfer kommt jede Hilfe zu spät. Foto: Maarten Van Damme / flickr (CC BY 2.0)
Islamist sticht zu: Vier Menschen überleben die blutige Attacke, für ein Opfer kommt jede Hilfe zu spät.
Foto: Maarten Van Damme / flickr (CC BY 2.0)
13. Mai 2018 - 8:43

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Erneuter Terrorakt in Paris. Dschihadist stach unter „Allahu Akbar“-Rufen wahllos auf Passanten ein. Eine Person wurde getötet, vier verletzt.

Polizei erschießt Attentäter

Im Pariser Opernbezirk spielten sich in den Abendstunden des 12. Mai Schreckensszenen ab. Ein 29-jähriger Nordafrikaner stach gegen 21.00 Uhr mit einem Messer wahllos auf Passanten ein. Zeugenberichten zufolge rief er bei der Tat „Allahu Akbar“. Ehe er von der Polizei erschossen werden konnte, tötete er eine Person. Zwei Personen wurden laut Behördenangaben schwer verletzt, zwei weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Vor seiner Eliminierung soll der Attentäter auf die zu Hilfe eilenden Polizisten losgestürmt sein, die ihn schließlich mit Schüssen niederstreckten.

Islamischer Staat reklamiert Bluttat für sich

Schon kurz nach der Attacke bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat zu diesem Anschlag und bezeichnete den Täter als einen ihrer Soldaten. Noch in den Abendstunden übernahmen Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen.

Übliche Leerformeln der Politik

Wie immer nach derartigen islamistischen Terrormorden übten sich auch in Frankreich wieder die dafür mitverantwortlichen Politiker in ihren gewohnten Leerformeln. So beteuerte Staatschef Emmanuel Macron auf Twitter, in Gedanken bei den Opfern des Anschlags zu sein, und lobte den Mut der Polizei. Frankreich habe erneut den „Preis des Blutes“ bezahlt, werde aber vor den „Feinden der Freiheit“ keinen Zoll zurückweichen. Innenminister Gérard Collomb bezeichnete den Anschlag als „abscheuliche Tat“. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo twitterte Samstagabend: „Unsere Stadt wurde heute Abend tief verletzt.“

Blutige Spur des Islams in Frankreich

Die nunmehrige Bluttat gehört zu einer bereits langen Reihe islamistischer Terroranschläge in Frankreich. Seit 2015 wurden in der ehemaligen „Grande Nation“ über 240 „Ungläubige“ im importierten Namen Allahs ermordet, zahllose weitere verletzt. Erst Ende März waren von einem Islamisten vier Menschen ermordet worden und gestern Abend fand die blutige Spur des Islam durch Frankreich ihre Fortsetzung.

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