Nach Mädchenmord in Wien: Neu entfachte Debatte um Migrantengewalt

Neigung zur Gewalt: Kein allein tschetschenisches Problem, wenn auch gerade dort stark vertreten.
Neigung zur Gewalt: Kein allein tschetschenisches Problem, wenn auch gerade dort stark vertreten.

Durch den Mord an der kleinen Hadischat ist das sogenannte „Tschetschenen-Problem“ wieder einmal in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt (siehe auch tägliche Einzelfälle). Da sowohl Opfer als auch Täter ursprünglich aus Tschetschenien stammen und diese Einwanderergruppe sowieso nicht den allerbesten Ruf genießt, rücken Medien und Vertreter der tschetschenischen Gemeinde momentan in breiter Front aus um wieder einmal zu erklären, dass das alles mit nichts zu tun hat.

Weichgespülte Musterschüler

So beschwerte sich die aus Tschetschenien stammende Journalistin Maynat Kurbanova laut Krone (allerdings schon im Februar 2017) über die „pauschale Hetze“ gegen ihre Landsleute hier in Österreich, die sie so noch nirgends erlebt hätte. Auch kenne sie „keine Studie, wonach Tschetschenen feindlicher wären als andere Völker“.

Analyse von Unzensurix

Bei krone.tv wurde wieder einmal der weichgespülte Muster-Tschetschene Adam Edelmurzaev, Vertreter der tschetschenischen Studenten-Gemeinschaft, in die Talkrunde geladen, um die ewig gleichen, vorhersehbaren Phrasen zu dreschen: Im Krieg aufgewachsen, Väter verloren, Mentalitätsunterschiede, … Immerhin gab er zu, dass zehn Prozent seiner Landsleute (ca. 3.500 Personen) bereits mit dem Gesetz in Konflikt waren.

Vielleicht einmal die Bevölkerung fragen?

Nun kann man es Frau Kurbanova und Herrn Edelmurzaev nicht verdenken, dass sie ihre Landsleute in Schutz nehmen. Wohl jeder Auslandsösterreicher würde dasselbe tun, gerieten seine Landsleute im Ausland in ein schlechtes Licht. Vielleicht sollte man die Vertreter der tschetschenischen Parallelgesellschaft, euphemistisch „Community“ genannt, auch einmal mit Österreichern konfrontieren, die das Vergnügen haben, in der Nähe von Tschetschenen zu leben. Die könnten vielleicht erklären, wie es zum schlechten Ruf selbiger kommt. Die Steiermark und Vorarlberg wurden ja prozentuell besonders mit Einwanderern vom Kaukasus bereichert, da findet sich sicher jemand.

Ein Problem moslemischer Männer

Doch es ist ja kein allein tschetschenisches Problem, wenn auch die Vertreter dieser Volksgruppe neben den Afghanen diejenigen sind, die in der Öffentlichkeit am häufigsten als problematisch wahrgenommen werden. Morde und Messerattacken „aus Frust“ oder „allgemeiner Unzufriedenheit" kommen seit geraumer Zeit weit häufiger vor als noch in den goldenen 90ern oder gar den 80er-Jahren.

Der gemeinsame Nenner, der die Angreifer verbindet ist – unschwer zu erraten – der Islam. Unabhängig von Hautfarbe und ethnischer Herkunft scheint diese Ideologie das Denken dieser Menschen so sehr in Anspruch zu nehmen, dass sie nicht fähig sind, in einer aufgeklärten und liberalen Gesellschaft ihren Platz zu finden. Unfähig zu partizipieren und intellektuell fühlbar unterlegen, besinnen sie sich auf archaische Männlichkeitsrituale – das einzige Gebiet, auf dem sie in der Tat besser, weil viel geübter sind als die satten, europäischen Schlafschafe.

Der Vergleich macht sicher

Dass sämtliche Erklärungen zur Gewalt-Affinität eingewanderter Moslems – mit Verlaub gesagt – nichts anderes als Bullshit sind, lässt sich anhand von zwei Beispielen eindrucksvoll widerlegen. Denn auch hierzulande lag vor drei, vier Generationen noch alles in Schutt und Asche, es wurde gehungert, viele hatten ihre Väter verloren, unzählige kamen "traumatisiert" aus dem Krieg und überhaupt gab es jede Menge Leid. Dennoch wurde die Nachkriegsgeneration weder zu frustrierten Messerschwingern, noch zu religiösen Fanatikern. Im Gegenteil, sie haben die Ärmel hochgekrempelt, angepackt und uns ein wahres Paradies erschaffen, eine offene und freie Gesellschaft, die zum Vorbild für Völker auf der ganzen Welt wurde.

"Kulturferne" ist billige Ausrede

Auch die „Fremde Kultur“-Karte zieht nicht, denn die Vietnamesen, die in den 70ern und 80ern als (echte!) Flüchtlinge hierher kamen, waren sowohl ethnisch, kulturell als auch religiös noch viel weiter von uns entfernt als beispielsweise Tschetschenen. Gab es mit diesen Leuten etwa jemals Probleme? – Nein, denn die haben deutsch gelernt, die Ärmel hochgekrempelt, und wenn sie auch nach wie vor gern etwas unter sich bleiben, muss man die Österreicher wohl mit der Lupe suchen, die sich über Vietnamesen (oder auch Chinesen) in unserem Land aufregen.

Die Bundesregierung hat mit dem neuen Asylgesetz bereits die ersten wichtigen Schritte auf dem Weg zur Lösung dieses umfangreichen Problems initiiert. Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Kurs scharf beizubehalten.

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