Immer wieder: Skandale erschüttern die Amtskirche – wenig Einsicht bei Kirchenfürsten – Unzensuriert

Die Amtskirche in der Bundesrepublik und in Österreich entfernt sich immer mehr von den Bürgern.

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Immer wieder: Skandale erschüttern die Amtskirche – wenig Einsicht bei Kirchenfürsten

Der Bischof von Würzburg, Franz Jung, hatte als Generalvikar der Diözese Speyer bei der Veranstaltung “Kandel ist überall” mit einer Rede noch Öl ins Feuer der linken Gewaltbereitschaft gegossen. Bis heute vermisst man jede Distanzierung von Hochwürden von betreffender linker Gewalt, ein glaubwürdiges Wort des Mitleids für die von der Antifa verletzten Polizeibeamten oder etwa das Eingeständnis, sich mit dem umstrittenen Auftritt in Kandel falsch verhalten zu haben. Umso entlarvender ist der Beifall, den der Spitzenmann der katholischen Amtskirche und der regionale protestantische Kirchenpräsident Christian Schad von der Zeitung der alten SED Neues Deutschland erhielten. Gab es da nicht im Reich der in Die Linke umbenannten SED unter dem berüchtigten Kürzel DDR den auch gegen Minderjährige und gegen schwangere Frauen geltenden Schießbefehl? Gab es da nicht die für Unterdrückung, für Verbreitung von Angst und Schrecken zuständige Organisation abgekürzt Stasi? Wie war es denn mit der Mitwirkung am roten Terror durch DDR-Kader auch auf anderen Kontinenten?

Vor dem Hintergrund einer solchen Anbiederung an rote Menschenverachtung durch offizielle Kirchenmänner brauchen hohe Kirchenaustrittszahlen und ständig weiter schrumpfende Kirchenbesucherzahlen wohl nicht zu verwundern.

Keine mahnenden Worte gegen Autonome

Wo waren denn die mit Staatszuschüssen und staatlicher Eintreibung der Kirchensteuer verwöhnten amtskirchlichen Vertreter, als jüngst in Hitzacker rund 60 Autonome die Familie eines Polizeibeamten in deren Haus belagerten? Während sogar der SPD-Innenminister von Niedersachsen, Boris Pistorius, mit den Worten zitiert wurde “Ich bin absolut davon entsetzt. Das ist eine unfassbare Grenzüberschreitung”, hielten sich sonst so lautstarke Amtskirchenvertreter mit Kritik an den linken Tätern und Solidarität mit den Opfern einer solchen Ausschreitung “vornehm” zurück, wieder einmal. Nun ja, es ging ja nicht gegen die AfD, kleine Rechtsparteien und auch nicht gegen katholische Traditionalisten, gegen die man “im Geiste des II. Vatikanischen Konzils” sonst gerne in Rage gerät.

Trifft es Vertreter solcher Gruppen von Menschen als Opfer, so halten sich Amtskirchenvertreter wie bei linken Übergriffen gegen Polizeibeamte und deren Familienangehörige gerne weiter mit jeder Kritik zurück wie auch mit Solidarität mit den Opfern der Gewalt. Daran ändern auch Zustände nichts, wenn schon im Jahre 2016 eine Zeitung wie die Berliner Morgenpost zu vermelden hatte: “Vier Anschläge auf AfD-Politiker in Leipzig in einer Nacht”.

Verhöhnung von islamkritischen Frauen

Auf der Linie eines solch skandalösen Verhaltens Kirchenvertreter liegt, was man jetzt in der zur Diözese Rottenburg-Stuttgart gehörenden Aalen und seinen Kopftuch tragenden “katholischen” Pfarrer erlebte. Hochwürden hatte bei dieser offensichtlichen Verhöhnung von Frauen, die vom Islamischen Staat nur dafür massakriert wurden, weil sie sich nicht betreffenden islamischen Vorschriften zur Kopfbedeckung bzw. Körperverhüllung unterwerfen wollten, und Verhöhnung verfolgter selbstbewusster Frauen in der Islamischen Republik Iran ein feistes Grinsen zu bieten. Der zuständige Bischof Gerhard Fürst kündigte ein Gespräch mit dem nach Meinung manches Zeitgenossen mit dieser pro-islamischen Aktion vom Christentum abgefallenen Pfarrer an und zog gleich einmal gegen die AfD und insbesondere deren Fraktionsvorsitzende Alice Weidel vom Leder, dass man amtskirchlicherseits offensichtlich ganz froh vermeldete: “Bischof Fürst unterstützt Kritik an AfD”. Kein Problem in solchen Kreisen hat man offensichtlich auch nicht mit den gegen Alice Weidel gerichteten menschenverachtenden Aussagen des Rappers Farid Bang. Da war amtskirchlicherseits nicht einmal ein Wort des Bedauerns zu vernehmen.

Missbrauchsvorwürfe in Australien

In Australien wurde jetzt Erzbischof Philip Wilson wegen Vertuschung eines Missbrauchsverbrechens durch das zuständige Gericht verurteilt. Mit Kardinal George Pell steht längst ein weiterer amtskirchlicher Spitzenmann in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch durch Geistliche in Australien vor Gericht.

Militärpfarrer geht Rekruten an

Dass auch in Österreich nicht alles zum Besten bestellt ist, bestätigte jetzt selbst die Gratiszeitung Heute in ihrer Ausgabe vom 24. Mai. Auf Seite 8 lautete da die Überschrift “Militärpfarrer zu Rekrut: Schenk mir deine Unterhose “. Im Text heißt es unter anderem: “Ein Rekrut packt über seine Zeit beim Heer aus: “Mein Kamerad und ich waren Freiwild für den Pater”. Der Geistliche soll den Männern unbarmherzig nachgestellt und häufig in den Schritt gegriffen haben. Die Rekruten meldeten die Vorfälle. Lange passierte nichts, erst dann wurde ein Gedankenprotokoll angefertigt und Anzeige erstattet: Doch: Die Ermittlungen wurden eigestellt. Laut “Heute-Infos hat der Pater mittlerweile seinen Platz geräumt. Halleluja!”.

Da wundert es wenig, wenn die bekennende Christin kurdischer Herkunft Leyla Bilge meinte, man solle betreffenden Kirchenvertretern das heilige Kreuz Jesu Christi abnehmen. Deren Verhalten sei ein Skandal. Anstatt über missliebige Personengruppen wie die Wähler rechter Parteien, besorgte Frauen, Kritiker des deutschen Kirchensystems etc. herzuziehen, könnten Amtskirchenvertreter den Satz aus der Bergpredigt im Matthäusevangelium ernst nehmen “Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen” (7. Kapitel, 5. Vers). Oder wie lautet doch der kurze Reim “Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier”.

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