Während Außenministerin Karin Kneissl die Flüchtlingswelle gemeinsam mit den anderen Staaten lösen will, plant Innenminister Herbert Kickl, im Notfall die Grenzen zu schließen.

Foto: Bild: PAnd0rA / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Zehntausende illegale Einwanderer aus Afrika und dem Orient am Weg nach Westeuropa

Immer mehr „Flüchtlinge“ campieren derzeit auf dem Balkan. Bosnien-Herzegowina und Montenegro zählen wieder deutlich mehr Migranten, die Richtung Westeuropa unterwegs sind. Dies, obwohl die Balkanroute seit zwei Jahren offiziell als geschlossen gilt.

„Derzeit versammeln sich etwa 30.000 bis 40.000 Flüchtlinge am Westbalkan“, sagte FPÖ-Außenministerin Karin Kneissl. Die slowenische Polizei spricht von 50.000 bis 60.000 allein in Albanien und Griechenland. In der ORFPressestunde am 27. Mai erklärte Kneissl, das Problem sei nur in Kooperation mit den betroffenen Ländern zu lösen.

Klare Linie: „Grenzen dicht“

FPÖ-Innenminister Herbert Kickl kündigte an, die Grenzen im „Fall der Fälle“ dichtzumachen. Eine Maßnahme, auf die die Bevölkerung schon wartet, zumal in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres ohnedies bereits 3.992 neue „Flüchtlinge“ Asylanträge in Österreich stellten.

Die Regierung werde „alles unternehmen, um eine Situation wie im Jahr 2015 zu vermeiden“, betonte ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz.

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