Symbolbild: Die schwedische Stadt Vexjö erlaubt den Ruf des Muezzins, aber kein Läuten der Kirchenglocken.

Foto: Bild: Max Pixel / gemeinfrei
Südschweden: Muezzin darf plärren, Kirchenglocken müssen schweigen

Das ohnehin bereits für seine gescheiterte Multikulturalität bekannte Schweden hat nun den nächsten Streich bei der Abschaffung der westlichen Kultur getan. Wie das katholische Portal kath.net berichtet, gibt es in der skandinavischen Stadt Vexjö am Freitag kein Läuten der Kirchenglocken mehr. Sehr wohl jedoch einen fast vier Minuten langen Ruf des Muezzins.

Muezzin ja, Glocken nein

Zwar darf der Ruf die vorgegebene Ortslautstärke nicht überschreiten, dass aber überhaupt das Geschrei ertönt, steht außer Frage. Für ein Versuchsjahr wird darum jeden Freitag per Lautsprecher der Gebetsruf zu hören sein. Die örtliche Kirche, die sich gut einen Kilometer von der Moschee entfernt befindet, darf ihre Glocken indes immer noch nicht läuten. Ein Beschluss, der schon mehrere Jahrzehnte zurückliegt, ist immer noch aufrecht und sollte die Ruhe der südschwedischen Ortschaft garantieren.

Lärmschutz muss für alle gelten – oder generell nicht

Obwohl in den 1990er-Jahren und im Jahr 2000 erneute Anträge gestellt wurden, um die Kirchenglocken ertönen zu lassen, wurden diese abgelehnt. Der hiesige Pfarrer Ingvar Fogelqvist wünscht sich nun Gerechtigkeit und fordert die Gemeinde dazu auf, ein Zeichen gegen die Islamisierung zu setzen, indem die Kirchenglocken ebenfalls wieder geläutet werden dürfen.

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