Christian Kern fühlt sich von unzensuriert mit „persönlichem Hass“ verfolgt.

Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia CC BY-SA 2.0
Christian Kerns „Dirty Campaigning“ – diesmal ohne Tal Silberstein als Berater

SPÖ-Chef Christian Kern mag unzensuriert nicht. Das tat er im Puls4-Sommergespräch kund. Wen wunderts, haben wir doch als erstes Medium am 6.12.2016 darüber berichtet, dass der damalige Bundeskanzler Christian Kern trotz Haftbefehls gegen Tal Silberstein, diesen als teuren Berater einfliegen ließ.

Lohnschreiber für Kern am Werk

Basierend auf den unzensuriert -Artikel stellte dann der damalige ÖVP-Generalsekretär Werner Amon eine parlamentarische Anfrage zu dieser Causa. Der Mainstream prügelte ihn dafür in einer Art und Weise, die vermuten ließ, hier seien Lohnschreiber des SPÖ-Bundeskanzlers Christian Kern am Werk:

Standard-Kolumnist Robert Misik, später tatsächlich im „Kader“ von Kern zu finden, echauffierte sich so:

Eine Partei, die sich die eigene Geschichte killt, indem sie unzensuriert als Quelle angibt, braucht dringend personelle Hilfe.

Auch andere Journalisten, wie Isabelle Daniel von Österreich, oder weitere Standard-Schreiber, wie Fabian Schmid, Julya Rabinovich oder Markus Sulzbacher, sowie News-Redakteur Daniel Steinlechner machten sich über diese Anfrage von Werner Amon lustig.

Hiobsbostschaft nicht nur für SPÖ-Chef Kern

Als Tal Silberstein dann im August 2017 wegen des Verdachts der Geldwäsche, der Korruption und Bildung einer kriminellen Organisation in Israel verhaftet wurde, war das nicht nur eine Hiobsbotschaft für SPÖ-Chef Christian Kern, sondern vor allem für jene Schreiberlinge, die unzensuriert der Falschmeldung bezichtigten.

Mit Silbersteins Festnahme am 14. August tauchten bald auch Unterlagen einer konzertierten Aktion des politischen „Dirty Campaigning“ während der Nationalratswahl 2017 auf. Zur schmutzigen Wahlkampfmethode der SPÖ gehörte es, Facebook-Seiten unter falscher Urheberschaft zu führen, um so den politischen Gegner zu verunglimpfen.

Unsäglicher Vergleich im Puls4-Sommergespräch

Im Puls4-Sommergespräch wurde die Silberstein-Causa nun nochmals thematisiert, worauf Kern diesen unsäglichen Vergleich mit unzensuriert herstellte:

Da sind Dinge passiert, die ich persönlich auf zutiefst ablehne, die ich zweifellos bereue. Es war nur so, dass die ÖVP auch nicht gerade einen Kinderfasching betrieben hat, sondern die haben dasselbe, wie man gesehen hat, auf der anderen Seite ja genauso gemacht und über die FPÖ mit unzensuriert.at wo persönlicher Hass verbreitet wird bis zum heutigen Tag, sollte man auch nicht den Mantel des Schweigens halten.

Kern: Unzensuriert verbreite persönlichen Hass

Kern betitelt es also als „persönlichen Hass“, wenn unzensuriert Fehler der SPÖ, die Kern später selbst eingesteht, aufdeckt und Journalisten einen Spiegel vorhält, wenn sie – statt zu recherchieren – unzensuriert reflexartig der „Fake News“ bezichtigen.

Zugegeben, wir sind nicht die Lohnschreiber der SPÖ oder eines Christian Kern. Uns dafür aber gleich auf eine Stufe mit den schmutzigen Wahlkampfmethoden eines von den Roten bezahlten Beraters namens Tal Silberstein zu stellen, ist der nächste „Dirty Campaigning“-Versuch des Christian Kern. Im Puls4-Sommersgespräch sagte er aber noch, dass er solche Dinge zutiefst ablehne…

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