SPÖ-Mediensprecher Thomas Drozda brachte bei einer TV-Diskussion „unzensuriert“ ins Spiel.

Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia CC BY-SA 2.0
SPÖ-Drozda bezeichnet „unzensuriert“ bei „Fellner!Live“ als großes Medienunternehmen

Die Zukunft der österreichischen Medien ist nicht nur bei der derzeit laufenden sogenannten Medienenquete der Bundesregierung Thema, sondern wurde am Mittwoch auch bei „Fellner!Live“ auf oe24 tv diskutiert. Zu Gast: Die Mediensprecher der FPÖ und SPÖ, Hans-Jörg Jenewein und Thomas Drozda.

Kein blaues Medienunternehmen mit großen Interessen

Interessant wurde die Debatte, als es darum ging, welche Partei große Medienhäuser hinter sich hat und daher nicht objektiv über eine Medienreform sprechen könne. Hans-Jörg Jenewein von den Freiheitlichen sagte:

Wir sind in der glücklichen Lage, dass im Hintergrund nicht Medienhäuser stehen, die vielleicht irgendwie politisch zuordenbar sind. Keiner kann sagen, da ist irgendwo ein blaues Medienunternehmen, das große Interessen hat.

Kein FPÖ-Medium, sondern befreundet

„Sie haben unzensuriert,“ warf Thomas Drozda ein. „Das ist, was die Zugriffszahlen betrifft, sicher nicht uninteressant“, antwortete Jenewein und Dikussionsleiter Wolfgang Fellner vervollständigte: „Unzensuriert.at heißt das Medium.“ Jenewein bedankte sich für die Gratiswerbung und führte weiter aus, „wobei unzensuriert.at kein FPÖ-Medium ist, aber natürlich vom Umfeld her ein befreundetes Unternehmen“.

Plötzlich stand unzensuriert also im Zentrum einer Diskussion, bei der es um die Zukunft österreichischer Medien ging und ausgerechnet Thomas Drozda von der SPÖ fand es wert, uns beim Namen zu nennen.

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