Die heurige Regenbogenparade in Wien wird als Bühne von linken Politikern missbraucht

Auch heuer findet wieder eine Regenbogenparade in Wien statt. Foto: János Korom Dr. / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Auch heuer findet wieder eine Regenbogenparade in Wien statt.
Foto: János Korom Dr. / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
16. Juni 2018 - 14:20

Am 16. Juni findet die 23. Regenbogenparade in Wien statt. Die Veranstalter erwarten mit über 200.000 Personen einen neuen Rekord an Teilnehmern inklusive Zuschauern. Die Akteure der Parade werden ab 14 Uhr vom Rathausplatz aus gegen die Fahrtrichtung um den Ring und zurück zum Rathausplatz ziehen, wo dann voraussichtlich ab 19.30 Uhr die abschließende „Celebration“ stattfindet.

Politiker schieben sich bei Abschlusskundgebung in den Vordergrund

Als Redner dort wurden unter anderem Christian Kern, Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ), Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sowie die Grünen Gemeinderäte Peter Kraus und Jennifer Kickert in Vertretung von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou angekündigt. Danach ist ein Auftritt von Songcontest-Star Conchita Wurst geplant. Die Moderation übernehmen Miss Candy und Alfons Haider. Mit Spannung darf man auf den Auftritt des SPÖ-Chef Kern warten. Denn dass er sich der jeweiligen Veranstaltung anzupassen beherrscht und in die verschiedensten Rollen schlüpft, bewies er schon als Kanzler: mal smarter Konzern-Manager, dann Pizzazustell-Clown und aktuell selbstloser Working-Class-Hero oder „einer von uns", der ständig auf „die Menschen“ zugeht.

Obmann von HOSI weist auf Missstände hin

Die heurige Veranstaltung steht unter dem Motto „Liebe, Respekt und Solidarität“ so Lui Fidelsberger, Obfrau der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien. Und Moritz Yvon, der Obmann dieser Initiative bringt Konkretes, wie die Forderungen vor, unverständliche Gesetze rasch zu reparieren. Yvon wörtlich:

Umso empörender ist es, dass ausgerechnet beim Diskriminierungsschutz diskriminiert wird: Niemandem darf z.B. wegen der Hautfarbe das Mieten einer Wohnung verweigert werden, wegen der sexuellen Orientierung allerdings sehr wohl.  

Das ist in der Tat nicht nachvollziehbar, denn dieser Personenkreis ist alles andere als gewalttätig. Hingegen beklagt der Obmann Hass und tätliche Übergriffe auf Homosexuelle.

Auch Gegendemonstration angesagt

Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder der „Marsch für die Familie“ statt. Die Teilnehmer treffen sich um 14 Uhr am Michaelerplatz, um unter anderem gegen „Gender-Wahnsinn“ und „Frühsexualisierung“ zu protestieren.

Grundsätzlich sollte die Devise lauten „Leben und leben lassen“ - volkspädagogische Erzieher und Oberlehrer*innen linken Zuschnitts, die sich auf der anderen Seite über Werbeplakate mit gut gebauten Damen hysterisch erregen, mögen im Hintergrund bleiben.  

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