Tomas Zierhofer-Kin fuhr die Wiener Festwochen nicht nur künstlerisch an die Wand. Auch wirtschaftlich waren sie unter seiner Leitung ein Debakel.

Bild: Christian Michelides / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Wiener Festwochen: Aus für „Kulturmanager“ Zierhofer-Kin nach wirtschaftlichem Absturz

Ex-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny hatte den Salzburger „Kulturmanager“ Tomas Zierhofer-Kin mit der Ausrichtung der Wiener Festwochen 2018 beauftragt. Dabei gab der rote Politiker den expliziten Auftrag, die gutbürgerlichen Festwochen „zukunftsfähig“ zu machen, was nichts anderes bedeutete, als noch mehr nur vom Establishment gewünschte Moderne, noch mehr künstlerisch fragwürdige Experimente und noch weniger Hochkultur. Doch dieses Konzept ist gründlich schief gegangen.

Dramatisch weniger Besucher

Zunächst reduzierte Zierhofer-Kin die Angebote: Statt 39 Ereignisse im Jahr 2017 gab es heuer nur noch 30. Während 2017 noch 128.630 Besucher gezählt werden konnten, waren es heuer nur mehr 101.044. Davon entfallen 63.126 auf Gratis-Veranstaltungen. Die Festwochen-Leitung ist damit auch wirtschaftlich durchgefallen.

Rücktritt drei Jahre vor Ablauf des Vertrags

Der Rücktritt des Festwochen-Chefs drei Jahre vor Ablauf seines Vertrags kommt damit nur für stramme Gutmenschen überraschend. Zahlen sind unbestechlich – und diese weisen eine völlige Fehlbesetzung durch die rot-grüne Stadtregierung aus. Der progressive „Kulturmanager“ war mit einem derartigen wirtschaftlichen und künstlerischen Misserfolg nicht mehr tragbar.

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