Das “Donauzentrum” in Wien-Donaustadt war – wohl lagebedingt – wieder einmal Schauplatz krimineller Ausländer.

Foto: Bild: TZM / wikimedai.org (CC-Zero)
#Einzelfall: Richter spielten Sozialarbeiter – 17-Jähriger erst beim 3. Raubüberfall eingesperrt

Urteile nach dem Donauzentrum-Raub: Insgesamt fassten die vier Angeklagten knapp zwölf Jahre Haft aus. Nach seinem dritten Coup muss auch der 17-Jährige Aris A. erstmals sitzen. Seine “Speiskarte”: Erster Raub mit 15; eine “Home Invasion”, bei der das Opfer ins Koma geprügelt wurde, mit 16 und nun, mit 17, ein Maschinenpistolen-Überfall auf einen “Handyshop”. “Er ist einfach ein junger Trottel, formulierte sein Anwalt verniedlichend. Mit einer täuschend echt aussehenden Gas-Maschinenpistole hatten Aris und seine Komplicen (17, 19) das Geschäft im Wiener Donauzenturm gestürmt, zwei Vitrinen zertrümmert und sechs iPhones (Wert: 3.300 Euro) eingesteckt. Weil er seine Lehre fertig machen durfte, musste Aris A. dank Kuscheljustiz bisher trotz zweier einschlägiger Vorstrafen keinen einzigen Tag (!) ins Gefängnis. Seit er vor vier Monaten neuerlich ausgeforscht wurde, sitzt er aber endlich. Und das für weitere vier Jahre. Hätten die Richter rechtzeitig ihren Job gemacht, statt sozialzuarbeiten, wäre einigen Opfern viel Leid erspart worden… mehr

Hier alle Einzelfälle vom Juni 2018.

Weitere Einzelfälle vom 27. Juni:

Wien/Bozen: Hadishats Vater aus Gefängnis geflohen – sinnt er auf “Blutrache”?
Wo ist Hadishats Vater? Diese Frage beschäftigt die Familie des mutmaßlichen Mädchenmörders Robert K. wohl am dringendsten. Wie berichtet, kehrte der Vater der getöteten Siebenjährigen nach einem Freigang nicht mehr in die Justizanstalt Bozen zurück. Sinnt der Tschetschene auf “Blutrache”? “Sicher nicht”, versucht Nikolaus Rast, der Anwalt von Hadishats Familie, zu beruhigen, “er will auf dem schnellsten Weg zum Grab seiner Tochter nach Tschetschenien gelangen. Danach wird er sich wieder den italienischen Behörden stellen”, so der Jurist. In Italien läuft naturgemäß eine Fahndung nach dem geflohenen Häftling. Er war – trotz der dramatischen Vorgeschichte rund um Hadishat – ohne Aufsicht in Bozen unterwegs. Kurioses Detail: Der bei uns in Wien bereits wegen Schutzgelderpressung rechtskräftig verurteilte Tschetschene, der seine Strafe abgesessen hat, wird in Österreich nicht per Haftbefehl gesucht… mehr

Wien: Drogenszene rund um Westbahnhof immer bedrohlicher
Bei einem Lokalaugenschein am Westbahnhof hagelte es bei den beiden ÖVP-Politikern Karl Mahrer und Markus Wölbitsch Beschwerden über die Situation am Vorplatz und im Bereich des Gürtels. “Während die ÖBB im Bahnhof selbst sehr viel tun, passiert außen wenig bis nichts”, fasst Mahrer die Beschwerden zusammen – so agiere die Drogen­szene mittlerweile so aggressiv, dass Mitarbeiterinnen von Geschäften so viel Angst haben, dass sie kündigen wollen. Quelle: oe24.at

Bad Vöslau (NÖ): Kind stahl Frau Handtasche und hob Geld vom Bankomaten ab
Unbekannte Täter stahlen am 17. Mai gegen 13.00 Uhr einer Frau in einem Geschäft in Bad Vöslau (Bezirk Baden) die Handtasche. Wenige Minuten später hob ein unbekanntes Kind bei einer Bank in Tribuswinkel (Bezirk Baden) mit der entwendeten Bankomatkarte einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag ab. Dass der Bub auch den Diebstahl alleine durchzog, scheint unwahrscheinlich. Nachdem zwischen Tribuswinkel und Bad Vöslau einige Kilometer liegen, dürfte auch ein Erwachsener involviert gewesen sein, der den Buben zur Bank fuhr. Die Polizei sucht nun mittels Foto nach dem Dieb und seinen Hintermännern. Meist sind es Roma-“Familien”, die Kinder unter 14 Jahren zum Stehlen in öffentliche Verkehrsmittel oder Kaufhäuser schicken, weil die noch nicht strafmündig sind… mehr mit Foto

Linz: Urteil rechtskräftig – Lebenslänglich plus Einweisung für Doppelmörder Mohamed A.
Das Urteil für Mohamed H. (55) der vor einem Jahr ein Ehepaar in Urfahr ermordet hatte und letzte Woche vor Gericht stand. Ist nun fix: Lebenslange Haft. Am 18. Juni stand der 55-Jährige in Linz vor Gericht. Obwohl drei Tage für die Verhandlung angesetzt waren, fiel bereits am ersten Tag das Urteil: Lebenslänglich! Allerdings konnte dieses Urteil noch beeinsprucht werden. Der Mann wurde in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Neben Mordes in zwei Fällen wurde er außerdem wegen versuchter Brandstiftung und gefährlicher Drohung gegen einen Justizwachebeamten für schuldig befunden… mehr

St. Martin bei Traun (OÖ): Dunkelhäutiger raubte junger Frau brutal das Telefon
Am Bahnhof St. Martin bei Traun (Bezirk Linz-Land) hatte ein bisher Unbekannter versucht, einer 22-jährigen Linzerin, das von ihr in der Hand gehaltene Mobiltelefon zu entreißen. Allerdings scheiterte der Mann zunächst. Die völlig verängstigte Frau versuchte anschließend, den Bahnhof zu verlassen, wurde jedoch vom Täter brutal von hinten gepackt, weggedrängt und zu Boden gestoßen. Dann entriss er ihr gewaltsam das Mobiltelefon. Täterbeschreibung: dunkelhäutig… mehr

Admont (Steiermark): Afghanen verkauften Drogen am Fußballplatz
Im Herbst 2017 waren die ersten Deals auf dem Fußballplatz in Admont, Bezirk Liezen, vonstatten gegangen, wie sich im Zuge der Ermittlungen der Polizei, die seit Februar heuer intensiv liefen, herausstellte. Als tatverdächtig konnte schließlich eine Gruppe von Bekannten ausgeforscht werden, zu ihr zählen zwei Afghanen, 17 und 18 Jahre alt, zwei 16-Jährige, zwei 20-Jährige, ein 21-Jähriger , alle aus dem Bezirk Liezen, und eine 43-Jährige aus Salzburg. Sie alle sollen laut Polizei mit Marihuana, Ecstasy und auch einer geringen Menge Kokain gehandelt zu haben. Umschlagplatz war eben der Fußballplatz von Admont. Doch das waren nicht die einzigen Straftaten im Dunstkreis der Gruppe.. mehr

Jagerberg (Steiermark): “Handwerker” verlangen Unsummen für Schleifarbeiten – Polizei sucht Geschädigte
Bereits am 19. Juni war ein Unbekannter mit “südländischem” Aussehen auf einen Bauernhof in Unterzirknitz in der Gemeinde Jagerberg im Bezirk Südoststeiermark gekommen und hatte dem Landwirt seine Arbeit angeboten. Tatsächlich ließ der Steirer 75 seiner Bohrer richten, doch dann verlangte der Mann dafür insgesamt 1.750 Euro. Sein Argument: Der Zentimeter koste zwei Euro. Das Opfer ließ sich einschüchtern und bezahlte. Ähnliches passierte am Dienstag auf einem Bauernhof in Dollrath in der Gemeinde St. Stefan im Rosental, wenige Kilometer von Jagerberg entfernt. Die Polizei sucht nun nach weiteren Geschädigten. Auch in anderen Bundesländern bieten immer wieder “Handwerker” am Gartentor ihre Arbeiten an – oft in englischer Sprache – und kassieren dann für minderwertige Leistungen maßlos überhöhte Preise. Die Polizei rät dringend vor “Haustürgeschäften” ab… mehr

Bregenz: Mordermittlungen gegen Roma, der Frau aus Fenster geworfen haben soll
Nach dem blutigen Beziehungsdrama eines Roma-Paares mit rumänischer Staatsangehörigkeit am Montag in Bregenz, das für eine 27-Jährige tödlich endete, wird nun gegen den 30 Jahre alten Partner der Frau wegen Mordes ermittelt. Die Frau starb an den Folgen eines Fenstersturzes aus dem zweiten Stock. Allerdings stehen noch Auswertungen von Spuren aus, wodurch sich das Blatt noch einmal wenden könnte, hieß es am Mittwoch seitens der Staatsanwaltschaft Feldkirch. Unverändert ist der Gesundheitszustand des 30-Jährigen: Er befindet sich nach einem Sprung aus dem gleichen Fenster weiter im künstlichen Tiefschlaf, ist aber nicht in Lebensgefahr. Die vier Kinder, die mit dem Paar zusammenlebten, betreut die Jugendwohlfahrt… mehr

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