Während sich im Wiener Rathaus die Fäkalsprache breit macht, gehen die widerwärtigen Beschimpfungen auf den Facebookseiten (hier ein Kommentar auf der Seite von Florian Klenk) linker Protagonisten munter weiter.

Bild: Klenk Facebook / Screenshot
„Empathielose Arschlöcher“: Erschreckende Fäkalsprache linker Politiker im Wiener Rathaus

Ist das der Stil des neuen Bürgermeisters Michael Ludwig (SPÖ) und seines grünen Anhängsels im Wiener Rathaus? „Empathielose Arschlöcher“, „Wählerverarsche“ und „Arschkarte für Wähler“ sind nur einige Auszüge aus einer Fäkalsprache, die das Niveau der roten und grünen Gemeinderäte widerspiegeln.

Von einer Schimpftirade in die nächste gesteigert

Zu den verbalen Entgleisungen kam es, als eine Reihe von Anfragen und Anträgen der FPÖ zur katastrophalen Wiener Finanzlage, zu politischen Fehlentscheidungen und dem Mafia-Krimi (wie es FPÖ-Landtagsabgeordneter Michael Stumpf in einer APA-Aussendung formulierte) rund um die Semmelweis-Gründe eingebracht wurden.

Stumpf sagte gegenüber unzensuriert:

Weil sie die Vorwürfe der FPÖ nicht entkräften konnten, versuchten sich einige  Mandatare der Stadtregierung in Ablenkungsmanöver zu flüchten und zogen stattdessen gegen die türkis-blaue Bundesregierung vom Leder und steigerten sich von einer Schimpftirade in die nächste.

Hier Auszüge dieser Fäkalsprache:

„Empathielose Arschlöcher“-  LAbg.  David Ellenson (Grüne), in Richtung der FPÖ nach inhaltlicher Kritik der FPÖ am Bericht der Jugendanwältin Monika Pinterits.

„Wählerverarsche“ – LAbg. Birgit Hebein (Grüne) in Richtung FPÖ in der Debatte um die Mindestsicherungsreform (wobei es in Wien bestenfalls eine Verarschung gibt, Anm.).

„Arschkarte für Wähler“ – LAbg. Christian  Hursky (SPÖ) zeigt eine Karte, auf der das Wort „Arschkarte“ zu lesen ist und erklärt, dass diese der FPÖ gelte.

Moralapostel stehen selbst am Pranger

Wo sind nun all diese Leute, die bei – vielleicht viel harmloseren – Wortwahlen türkiser oder blauer Politiker sofort mit dem Zeigefinger da sind und den Moralapostel spielen? Der Grüne Karl Öllinger war immer so einer, aber selbst auf seiner Facebook-Seite geht es derzeit ziemlich widerwärtig zu. Öllinger fand es nicht wert, ein Posting zu löschen, in dem ein Kommentarschreiber die Regierung in den Steinbruch nach Mauthausen schicken will.

Und was ist mit Falter-Schreiber Florian Klenk? Der löschte tagelang jenes Posting nicht, in dem ein Kommentarschreiber FPÖ-Innenminister Herbert Kickl als „grenzdebilen Drecks-Faschisten“ bezeichnet.

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