Wieder eine links motivierte Gewalttat: Dieses Mal auf das Auto eines AfD-Bundestagsabgeordneten.

Foto: Bild: Thorsten Schröder / flickr (CC-BY 2.0)
Linke Onlineplattform Indymedia bekennt sich zu Brandanschlag auf das Auto von Gottbergs

Auf der linksextremen Onlineplattform “Indymedia” bekannte sich eine Gruppierung zu dem Anschlag auf das Auto des AfD-Bundestagsabgeordneten Wilhelm von Gottberg am 2. Juli.

Die Aktion sei ein Symbol und solle demonstrieren: “Nazi sein und im Wendland leben – das heißt: lodernde Probleme kriegen.” Wer hinter dem Schreiben steckt, blieb zunächst unklar. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Rund 10.000 gewaltbereite Linksextremisten

Die Zahl der links motivierten Straf- und Gewalttaten ist seit 2001 weiter im Anstieg, die Straftaten verdoppelten sich und die Gewalttaten nahmen um 45,7 Prozent zu.

Der Verfassungsschutz stufte im Jahr 2015 etwa 27.700 Menschen in Deutschland als potenziell linksextrem ein. Diese Zahl liegt weit über der Zahl der offiziell ermittelten Anhänger rechtsextremistischer Gruppierungen – rund 21.700 Menschen werden zu diesen gezählt. Bei einem Drittel der als linksextrem eingestuften Personen sehen die Verfassungsschützer Gewaltbereitschaft.

Verharmlosung linker Gewalt durch die Medien

Dennoch werden deren Gewalttaten von den Medien beschönigt und verharmlost – wie aktuell im Falle des Brandanschlags auf das Auto des AfD-Politikers.

Mit dem Verweis auf “lediglich ein paar Hundert Euro” Schaden – der Politiker selbst spricht von einem vierstelligen Betrag – sowie mit dem Hinweis, wie bei der FAZ, gleich im Untertitel, dass die Bekennergruppe den Geschädigten als “Holocaustleugner” bezeichne, wird das Verbrechen an einem rechten Politiker einmal mehr verharmlost, wenn nicht gar der Versuch gestartet, es zu rechtfertigen.

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