SPÖ-Politiker Erwin Posch fragt FPÖ-Abgeordneten Patrick Haslwanter, warum dieser behindert sei.

Foto: Bild: Facebook-Seite von Patrick Haslwanter
SPÖler fragt FPÖ-Politiker: „Warum sind Sie behindert?“

Die rot-dominierte Gewerkschaft hatte jüngst aufgrund der beschlossenen Arbeitszeitflexibilisierung mit ihrer Pflasterstein-Aktion für einen Eklat gesorgt. Anstatt sich zu distanzieren, legt ein SPÖ-Politiker sogar noch eins drauf und attackiert den Tiroler FPÖ-Landtagsabgeordneten Patrick Haslwanter via Facebook. Auf einen Beitrag Haslwanters gegen den SPÖ-Gewerkschafter Josef Muchitsch ätzte Erwin Posch, seines Zeichens SPÖ-Vizebürgermeister im steirischen Wildon, warum Haslwanter „behindert“ sei. Konkret schrieb Posch (Rechtschreibfehler im Original):

Sehr geehrter Herr Haslwanter, der Pflasterstein hat sie Gott sei Dank nicht getroffen, warum sind sie trotz dem behindert?

FPÖ-Politiker um ein Haar von Pflasterstein getroffen

Dabei bezog sich Posch offensichtlich auf Haslwanters Eintrag, dass dieser 2009 fast von einem Pflasterstein getroffen worden wäre. „Ich spürte den Wind als der Stein an mir vorbei flog, und als er wenige Meter vor mir auf den Boden fiel, hinterließ er einen anständigen Abdruck auf dem Gehsteig.
Hätte mich der Stein damals getroffen, könnte ich mich heute vermutlich nicht über ihre saudumme Aussage ärgern und diese Zeilen schreiben. Ich wäre heute vermutlich nicht Vater von zwei kleinen Kindern sondern entweder schwerst behindert oder gar unter der Erde.“

FPÖ erzeugt angeblich Hass und macht „alles zunichte“

In weiteren Beiträgen äußert Posch einem Forenschreiber, dass dieser arbeitslos sei oder nicht gearbeitet habe, hinterfragt, ob dieser den Gesundheitszustand Haslwanters besser kenne oder meint über die FPÖ generell, dass die Partei Hass erzeuge bzw. „alles zunichte mache“, was die Sozialdemokratie in den letzten 70 Jahren aufgebaut habe.

Flexible Arbeitszeiten am Bau

Haslwanter hatte unlängst im Tiroler Landtag eine emotionale Rede gehalten, in der er die Arbeitszeitflexibilisierung verteidigte. Der FPÖ-Politiker war zuvor als Techniker für Brandmeldeanlagen zuständig und erinnerte daran, dass diverse Bauten ohne flexible Arbeitszeiten nicht rechtzeitig fertiggestellt hätten werden können. „Es gibt schwarze Schafe, die wird es immer geben“, erwähnte er dabei in seiner Rede. Bezogen auf die Entgleisungen des SPÖ-Vizebürgermeisters Posch gegen Haslwanter könnte man schon meinen, da war eher ein „rotes Schaf“ am Werk.

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