USA: Gegen Fahrdienstleister Uber wird nun auch wegen Diskriminierung ermittelt.

Foto: Bild: Hipsta.space / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Diskriminierung: Gegen Uber ermitteln nun sogar die US-Behörden

Neuer Ärger kommt auf den krisengeschüttelten US-Fahrdienst Uber zu. Jetzt ermittelt die Behörde „Equal Employment Opportunity Commission“ gegen das Dienstleistungsunternehmen. Einstellungspraktiken, Gehaltsunterschiede und andere geschlechtsbedingte Benachteiligungen sollen im Visier der Ermittler stehen. Seit einem Jahr steht Dara Khosrowshahi an der Spitze von Uber. Er hat eigentlich die Aufgabe, Vorgänge aus der Zeit von Gründungschef Travis Kalanick aufzuarbeiten.

Nun ist der neue Chef aber selbst mit Vorwürfen konfrontiert, die aktuell stattgefunden haben. Jüngst musste die Uber-Personalchefin wegen Rassismusvorwürfen, die von ihr nicht ausreichend aufgeklärt wurden, den Hut nehmen.

In Österreich durch Oberlandesgericht Wien gestoppt

In Österreich wurde Uber vor zwei Wochen durch das Oberlandesgericht Wien vorerst gestoppt. Eine einstweilige Verfügung, von der Taxizentrale 40100 angestrengt, hat bisherige Geschäftspraktiken des US-Fahrdienstleisters unterbunden. Nun geht die ganze Causa an den Obersten Gerichtshof, sollte dieser ebenfalls gegen Uber entscheiden, dann wäre das bisherige Geschäftsmodell in Wien wohl endgültig Geschichte.

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