Familiennachzug befeuert die Einwanderung von Asylwerbern nach Deutschland weiter.

Foto: Bild: Christian Michelides / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Ab 1. August wieder Familiennachzug: 28.000 Angehörige warten bereits auf die Einwanderung

Mit der Erlaubnis, ab dem 1. August wieder den sogenannten Familiennachzug für Flüchtlinge zu gewähren, öffnet die Bundesrepublik Deutschland neuerlich die Büchse der Pandora in Sachen Asylpolitik. Ab August sollen monatlich bis zu 1.000 Familienangehörige ihren Verwandten mit Asylstatus in Deutschland nachfolgen können. Ehepartner und Kinder können so wieder nach Deutschland nachziehen und Minderjährige können Eltern und Geschwister aus ihrer Heimat nachholen.

Schon jetzt gibt es mehr als 28.000 Anträge auf Familiennachzug in den bundesdeutschen Botschaften in der Türkei, in Jordanien, im Libanon und im Irak. Das Kontingent ist somit bereits bis Ende 2020 ausgeschöpft, bevor die Aktion noch begonnen hat.

117.992 Visa für Familiennachzug im Jahr 2017

Dass der Familiennachzug ein weiteres Einfallstor für die ungehinderte Einwanderung nach Deutschland bedeutet, zeigen die Zahlen aus den letzten Jahren in Sachen Visa-Erteilung. So wurden allen im vergangenen Jahr 2017 nicht weniger als 117.992 Visa für Familiennachzug erteilt, 2016 waren es 103.883 und 2015 insgesamt 72.681. Somit zieht jedes Jahr eine Personengruppe in der Größenordnung der Einwohnerzahl einer mittleren Großstadt in die Bundesrepublik Deutschland.

Und diese Nachzügler kommen fast ausschließlich aus den Hauptherkunftsländern Syrien, Irak, Afghanistan, Iran, Eritrea und Jemen. Der Anteil der islamischen Bevölkerung nimmt somit weiter nachhaltig zu.

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