Carles Puigdemont kämpft nach Aufhebung des Auslieferungsbegehrens weiter für seine Heimat.

Bild: Convergencia Democratica de Catalunya / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Carles Puigdemont: Nach Aufhebung des Haftbefehls nach Belgien zurück

Der ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont möchte vorerst nach Belgien zurückkehren. Nach der Aufhebung des Haftbefehls durch den spanischen Obersten Gerichtshof kann sich der Unabhängigkeitskämpfer wieder frei in Europa bewegen. Nachdem das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht ein Auslieferungsbegehren an Spanien nur aus dem strafrechtlichen Verfolgungsgrund der Veruntreuung, nicht aber der Rebellion genehmigt hatte, resignieren die spanischen Zentralbehörden vorerst offensichtlich in der Strafverfolgung gegen Puigdemont.

Der will seinen Kampf für die Unabhängigkeit seines Heimatlandes Katalonien weiterführen. Für ihn zeige die Rücknahme des Haftbefehls die Schwäche des von Spanien gegen ihn angestrengten Strafverfahrens, so der Katalane.

Puigdemont fordert Freilassung aller Freiheitskämpfer

Puigdemont fordert jetzt die Freilassung aller katalanischen Freiheitskämpfer in Spanien. Unterstützung erhält der Ex-Spitzenpolitiker von seiner weiterhin sehr starken Anhängerschar in Katalonien. Zur Zeit sitzen unter anderem 15 ehemalige Spitzenrepräsentanten der Regionalregierung in Barcelona in spanischen Gefängnissen und warten auf ein Verfahren wegen Hochverrats und Rebellion gegen den spanischen Zentralstaat.

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