Gefährungslage für die innere Sicherheit: Viele Ex-IS-Kämpfer sind in Deutschland als Salafisten aktiv.

Bild: VOA / Wikimedia (PD)
Salafisten: 11.200 laut Verfassungsschutz in Deutschland aktiv

Die Salafistenszene in Deutschland wird immer größer. Anlässlich der Präsentation des Verfassungsschutz-Jahresberichts 2017 mussten Innenminister Horst Seehofer (CSU) und Verfassungschutzpräsident Hans-Georg Maßen zugeben, dass 2017 nicht weniger als 10.800 Salafisten in Deutschland aufhältig und aktiv waren. Aktuell sollen es bereits 11.200 Aktivisten aus der radikal-islamistischen Szene sein, die in Deutschland Propaganda und Agitation verbreiten. Insgesamt umfasst die Islamistenszene sogar eine Große von rund 26.000 Personen.

Berlin und Bremen sind Salafistenhochburgen

Als tatsächliche Salafistenhochburgen kann man die Bundeshauptstadt Berlin und das Bundesland Bremen bezeichnen, wo laut Verfassungsschutz-Jahresbericht rund 3.000 Salafisten aufhältig sein sollen. Unter den Salafisten gelten 774 als tatsächliche Gefährder. Als Gefährder im Sinne des deutschen Gesetzes gelten „Personen, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie erhebliche Straftaten begehen könnten“. Dies schließt auch die Vorbereitung bzw. Ausführung eines Terroranschlags als Bestimmungs-, Beitrags- oder Ausführungstäter mit ein.

„Heimkehrer“ vom IS als größte Gefahr

Nach den Analysen des deutschen Verfassungsschutz sind vor allem Heimkehrer aus den IS-Gebieten in Syrien und im Irak hier eine erhöhte Gefahr für die deutsche Sicherheit, da sie das Kriegs- und Terrorhandwerk dort gelernt und vielfach ausgeübt haben.

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