Auch die idyllische oberösterreichische Gemeinde St. Georgen im Attergau (Bild: Pfarrhof) wird von Migranten-Kriminalität heimgesucht.

Foto: Bild: Thomas Ledl / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-AT)
#Einzelfall: Asylwerber bedrohte Betreuer, Polizisten, sich selbst und verwüstete Haftraum

Am 26. Juli gegen 17.00 Uhr wurde die Polizei St. Georgen im Attergau (Bezirk Vöcklabruck) informiert, dass ein Asylwerber in der Betreuungsstelle randaliert. Als die Polizisten eintrafen, saß der bereits amtsbekannte 33-jährige Asylwerber direkt gegenüber der Zufahrt zur Betreuungsstelle-West. Als die Beamten aus dem Dienst-Kfz ausstiegen warf mit voller Wucht seine Schuhe in Richtung der Beamten. Danach bedrohte er sie mit einem Messer. Da der Vorfall mitten auf der Mondseerstraße stattfand, musste diese kurzfristig gesperrt werden, wodurch es zu einem Stau kam. Der 33-Jährige kletterte auf einen Traktor, der im Stau stand. Auf dem Dach stehend, drohte er dann mit Suizid mit dem Messer. Die Beamten schafften es, ihn zum Herunterkommen zu bewegen. Am Boden wurde er dann unter heftiger Gegenwehr festgenommen. Dort und auch später in der Zelle war er extrem aggressiv, verwüstete den Haftraum und bedrohte die Beamten. Um weitere Gefährdungen zu unterbinden, wurde er schließlich mit Einsatzschildern überwältigt. Quelle: LPD Oberösterreich

Hier alle Einzelfälle vom Juli 2018.

Weitere Einzelfälle vom 27. Juli:

Wien: Nach brutalem Raubüberfall auf 83-Jährige – dritter Tatverdächtiger gefasst
Herzloser und feiger geht es kaum mehr: Drei Verdächtige passten Anfang Juni eine Pensionistin (83) beim Öffnen einer Haustu?re am Kaisermu?hlendamm (Wien-Donaustadt) ab. Die Slowaken rissen die Wienerin zu Boden, raubten ihr Halskette und Tasche und verschwanden. Das Opfer rief die Polizei. Ein Großeinsatz mit Helikopter und Hunden war die Folge. Der dritte Mann konnte damals flüchten. Doch nun wurde auch er geschnappt. Das Landeskriminalamt Wien fand die Identität des dritten Tatverdächten heraus. Gegen den 26-Jährigen bestand bereits ein aufrechter Haftbefehl wegen Diebstahls. Der Mann konnte schließlich am Donnerstag im Zuge einer Kontrolle festgenommen werden. Er befindet sich in Haft und zeigte sich zur Mittäterschaft am Raub geständig… mehraltschaft kam er in die Justizanstalt Wels. Quelle: LPD Oberösterreich

Linz: Polizeibekannter Afghane neuerlich als potentieller Drogenhändler erwischt
Im Zuge von Schwerpunktkontrollen in der Schutzzone Hinsenkampplatz in Linz/Urfahr wollten Polizisten der Bereitschaftseinheit OÖ am 27. Juli gegen 14.30 Uhr einen 22-jährigen afghanischen Staatsbürger zur Personenkontrolle bitten. Da ergriff der Beschuldigte sofort die Flucht und rannte aus der Unterführung an der nordöstlichen Ecke hinaus. Die Polizisten nahmen zu Fuß sofort die Verfolgung auf. Nahe dem Aufgang konnte der Beschuldigte von einem Polizisten gestellt werden. Dabei stürzte der 22-Jährige, und aus seiner Kleidung fielen fünf Klemmsäckchen mit Marihuana heraus. Bei dem Sturz verletzte sich der Beschuldigte leicht. Der Afghane war den Polizisten bereits wegen vorangegangener Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz bekannt. Quelle: LPD Oberösterreich

Graz: Tschetschene zündete Zelle an, weil er verlegt werden wollte – Prozess
Ein 20-jähriger Tschetschene ist am Freitag in Graz vor Gericht gestanden, weil er im Jänner in der Strafanstalt Graz-Karlau seine Zelle angezündet hatte. Der Häftling bekannte sich schuldig und erklärte, er wollte “nur weg aus dieser Abteilung”. Seine drei Mitinsassen waren dabei schwer verletzt worden. Bei den Löscharbeiten waren sechs Justizwachebeamte durch den Rauch ebenfalls gefährdet. Der Kriminelle ist kein unbeschriebenes Blatt und saß bereits mehrfach ein. “Was wollten Sie erreichen?”, interessierte die Richterin. “Ich wollte in eine andere Abteilung”, antwortete der Tschetschene. Das ist ihm gelungen, er wurde mittlerweile in die Strafanstalt Stein verlegt. Für sein Zündeln bekam er acht Monate, dazu wurde noch eine bedingte Strafe von ebenfalls acht Monaten widerrufen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig… mehr

Lend (Salzburg): Schlägerei zwischen zwei Afrikanerinnen in Asylwerber-Quartier
Am 27. Juni um 9.30 Uhr gerieten zwei Bewohnerinnen einer Asylunterkunft in Lend (Bezirk Zell am See) nach einer verbalen Auseinandersetzung in Streit. Eine 25-jährige libysche Staatsangehörige attackierte ihre 22-jährige nigerianische Kontrahentin körperlich und bedrohte sie. Beide Frauen erlitten Hautabschürfungen und Blutergüsse. Gegen die Gefährderin wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen. Quelle: LPD Salzburg

Stegenwald (Salzburg): Nafri und Italiener plünderten Reisende aus und schlugen Zugbegleiter
Am 26. Juni gegen 4.30 Uhr durchsuchten ein 54-jähriger Tunesier und ein 43-jähriger italienischer Staatsbürger in einem Nachtzug einen Rucksack. Die zwei Männer wurden vom Zugpersonal erwischt, verletzten diese mit Faustschlägen und flüchteten, nachdem sie im Bereich Stegenwald (Pongau) die Notbremse betätigt hatten, aus dem Zug. Die Polizei leitete daraufhin unverzüglich eine Fahndung ein und konnte die zwei Männer festnehmen. Diese wurden in die Justizanstalt Puch-Urstein eingeliefert. Umfangreiche Erhebungen der Polizei führten zu dem Verdacht, dass beide von Jänner 2016 bis zur Festnahme am 26. Juni 2018 wiederkehrend Diebstähle in internationalen Nachtreisezügen durchgeführt haben… mehr

Vorarlberg: Polizei warnt vor Einschleichdieben – “Arbeit suchen” und “Glas Wasser” sind nur Tricks
Die Vorarlberger Polizei warnt vor Einschleichdieben. Seit Anfang Juni seien untertags rund 40 Einschleichdiebstähle in Wohnhäuser gemeldet worden. Die Täter gelangen unbemerkt durch offene Terrassen- oder Haustüren in die Wohnhäuser. Die Täter, häufig aus dem Bettlermilieu, würden oft offenstehende Haus-, Keller- oder Terrassentüren nutzen, um ins Haus zu gelangen und dort nach Wertsachen zu suchen, heißt es von der Polizei. Die Anwesenheit der Hausbewohner halte die Diebe nicht ab. Wenn es zu einer Konfrontation mit den Hausbewohnern komme, geben die Täter häufig an, sie seien auf der Suche nach Arbeit, um ihre Anwesenheit zu erklären. Teilweise erreichten die Täter Einlass in die Wohnhäuser mit der Bitte, die Toilette benutzen zu dürfen oder sie erbitten ein Glas Wasser… mehr

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