Alexandre Benalla (l.) bewachte schon den sozialistischen Staatspräsidenten François Hollande.

Foto: Bild: Police92 / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Macron im Erklärungsnotstand: „Alexandre Benalla war nie mein Liebhaber“

Immer neue Kapriolen schlägt die Prügel-Affäre rund um den ehemaligen Leibwächter des französischen Präsidenten, Alexandre Benalla. Jetzt sah sich der von Medien immer wieder in die Nähe der Homosexualität gerückte Emmanuel Macron sogar dazu genötigt, zu betonen, dass Benalla nie sein Liebhaber gewesen sein. Auch ein Monatsgehalt von 10.000 Euro habe das Präsidentenamt für Benallas „besondere Dienste“ nie bezahlt, betonte der in Erklärungsnotstand befindliche linke Staatspräsident Frankreichs.

Erstaunlicher Aufstieg von „Monsieur Sicherheit“

Damit erhalten die Gerüchte rund um den als „Monsieur Sicherheit“ titulierten Benalla in den gut informierten Kreisen von Paris neue Nahrung. Der 26-jährige Benalla hatte seit Beginn des Präsidentschaftswahlkampfs einen erstaunlichen Aufstieg hinter sich und wurde bald zum engsten Sicherheitsmann rund um Macron.

Unglaublicher Einfluss im Umfeld der Staatsspitze

Benalla war seit dem Amtsantritt von Macron als Staatspräsident nicht nur Leibwächter und Chef des Sicherheitsdienstes, sondern auch sein stellvertretender Büroleiter. In dieser besonderen Stellung genoss er weitestgehende Privilegien und Einfluss im Umfeld der Staatsspitze. So soll er Macron auf die meisten offiziellen und privaten Termine begleitet, mit ihm Rad- und Skiausflüge unternommen und sogar Schlüsselgewalt für dessen Wochenendhaus in Nordfrankreich gehabt haben. Sogar zur Nationalversammlung besaß Benalla eine privilegierte Zugangsberechtigung als engster Mitarbeiter des Staatsoberhaupts.

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