Nicht unmöglich: Ein gesundes, ausgewogenes Mittagessen um 1,50 Euro.

Foto: Bild: unzensuriert.at
„150-Euro-Challenge“: Wie günstig kann oder muss sich der Österreicher ernähren?

Nachdem die Veröffentlichung einer Einkaufsliste eines (einheimischen) Unzensuriert-Lesers zu ungläubigem Staunen in den Mainstream-Redaktionen geführt hat, treten wir zur „150-Euro-Challenge“ an, um zu beweisen, dass es kein großes Problem ist, den täglichen Bedarf damit zu decken. Für manche Bobos und SPÖ-Berater wie Stefan Sengl ist es vermutlich aber nicht vorstellbar, dass es (leider) auch viele Österreicher gibt, die mit diesem niedrigen Betrag – nach dem Bezahlen von Miete und Energie – das Auslangen finden müssen – dank der jahrzehntelangen „SPÖ-Sozialpolitik“. 

Aussagen der Sozialministerin völlig aus dem Zusammenhang gerissen

In ihrer ursprünglichen – und leider völlig aus dem Zusammenhang gerissenen – Aussage hatte Sozialministerin Beate Hartinger-Klein ja auch davon gesprochen, dass Migranten, denen Wohnen, medizinische Betreuung, Essen, Kleidung und Deutschkurs bezahlt wird, mit 150 Euro monatlich das Auslangen finden müssten.

Können oder müssen Österreicher mit 150 Euro auskommen?

Doch mittlerweile läuft die Diskussion offensichtlich auf einer gänzlich anderen Ebene. Und hier wird erst sichtbar, wie schwer es echte Österreicher ohne „Grundversorgung“ haben.

Und ja, wir wünschen es natürlich keinem, dauerhaft mit 150 Euro auskommen zu müssen. Aber es muss zumutbar sein, dass ein Migrant der auf Kosten der österreichischen Steuerzahler hier lebt, eine Zeit lang damit auskommt. Er ist freiwillig bei uns. Die von der sozialistischen Politik in die Armutsfalle getriebenen Österreicher haben keine Wahl.

Mittwoch, 1. August 2018:

Aufgrund des heißen Wetters wurde ein Obsttag eingelegt.

1/2 kg Trauben zum Aktionspreis bei billa um 1 Euro; 1/2 kg Nektarinen und 1/2 kg Marillen für 1,75 Euro.
In Summe 2,75 Euro.

Leser M. B.: Ich bin seit einiger Zeit leider beim AMS und kann euch aus Erfahrung sagen es geht locker wenn man sich Aktionen anschaut, Preise vergleicht, vorausschauend einkauft und das Essen nach dem bis zu 50% rabattierten Angeboten richtet.

Dienstag, 31. Juli 2018:

Frühstück: 1/4 Liter warme Milch mit Haferflocken: 30 Cent

Mittagessen: Spiralnudelgröstel mit Gemüse und grünem Salat (beides 50% Samstag ab 16 Uhr Hofer): 1,50 Euro.
In großer Menge hergestellt günstiger und auch am folgenden Tag noch sehr schmackhaft.

Abendessen: Ciabatti aus Mehlteig (Mehl, Wasser, Salz – in der Pfanne gebraten) mit Sauce aus Sauerrahm: 1 Euro.
Auch hier empfiehlt sich eine große Menge Teig zu machen, dieser kann im Kühlschrank aufbewahrt werden und auch zum Frühstück mit Marmelade sehr gut verzehrt werden.

Zwischenmahlzeiten: Saisonales Obst um 2 Euro für beispielsweise 2 Kilo Äpfel

Zu empfehlen ist diese Mahlzeit vor allem für arbeitende Menschen, da sie sehr kohlenhydratreich ist. 

Gesamtverbrauch für diesen Tag: rund 3 Euro

Leserin S.B.:  Mein Mann und ich + 2 Katzen legen für s Essen ca. 320,– Euro monatlich aus (Lidl/Hofer) und da sind Wein, Bier, Kosmetikartikel durchaus mit dabei! Da kann mir keiner erzählen, er käme mit 150,– nicht aus!

Leser Z. K.: Es hat Zeiten gegeben wo uns nach Abzug aller Kosten nur 10?/Tag geblieben sind. Meine Gattin hat Zaubern müssen, um Essen für 4 Personen ( 2 Erw 2 Kinder ) auf den Tisch zu bringen.

Montag, 30. Juli 2018:

Gesundes Frühstück mit Vollkornmüsli und Sauermilch: 50 Cent

G schmackiges Mittagessen mit einem 150-Gramm-Stück Schweinefleisch („fair hof“ von Hofer um 50 Prozent reduziert), drei österreichische Biokartoffeln, Farmergemüse (1+1 gratis von Spar) und einen Gurken-Paradeisersalat: In Summe ca 1,50 Euro.

Am Abend gab es noch zwei Aufstrichbrote um etwa 50 Cent. Dazwischen viel köstliches, österreichisches Hochquell-Trinkwasser (in vielen Teilen der Welt kaum zu erhalten, und wenn, dann teuer): 0 Euro.

Für das Essen und Trinken an diesem Tag also in etwa 2,50 Euro.

Wir werden das Tagebuch weiter führen.

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