#Einzelfall: Eifersüchtiger Afghane attackierte Landsmann mit Kebab-Messer - Prozess | Unzensuriert.at

#Einzelfall: Eifersüchtiger Afghane attackierte Landsmann mit Kebab-Messer - Prozess

Weil er den vermeintlichen Liebhaber seiner Ex-Frau atackierte und schwer verletzte, musste sich ein 48-jähriger Afghane vor dem Straflandesgericht Wien verantworten. Foto: böhringer friedrich / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.5)
Weil er den vermeintlichen Liebhaber seiner Ex-Frau atackierte und schwer verletzte, musste sich ein 48-jähriger Afghane vor dem Straflandesgericht Wien verantworten.
Foto: böhringer friedrich / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.5)
30. Juli 2018 - 20:51

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Er harrte über Stunden hinweg mit einem Dönermesser unter dem Bett aus, um seine von ihm getrennt lebende Frau in flagranti mit ihrem vermeintlichen neuen Freund in der Wohnung zu erwischen, attackierte den 13 Jahre Jüngeren schließlich mit der Waffe und verletzte ihn, ehe das Opfer in Todesangst aus dem zweiten Stock sprang und danach wochenlang im Krankenhaus lag. 2015 hatte sich die Frau des 48-Jährigen nach mehr als 15 Jahren Ehe von ihm scheiden lassen. Aus Sicht des Mannes kam man nach ein paar Monaten wieder zusammen und ging nach islamischem Recht - er stammt aus Afghanistan, sie aus dem Iran - erneut eine eheliche Verbindung ein, lebte aber getrennt. Beweise für eine intime Beziehung zu dem Jüngeren gibt es bis heute keine. Am Montag wurde der Angreifer am Straflandesgericht Wien wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung zu einer dreijährigen unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt, die ursprüngliche Anklage auf Mordversuch wurde verworfen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig... mehr

Hier alle Einzelfälle vom Juli 2018.

Weitere Einzelfälle vom 30. Juli:

Schwechat (NÖ): Peruaner hatte am Flughafen drei Kilo Koks im Reisegepäck
Gleich drei Kilogramm Kokain - Straßenverkaufswert gut 210.000 Euro - sind von Drogenfahndern am Wochenende am Flughafen Wien sichergestellt worden. Zwei Peruaner wurden festgenommen, sie sitzen wegen Schmuggelverdachts in Haft. Einer der beiden Männer soll laut Polizei die Drogen am Samstag im Gepäck gehabt haben. Gegen 13.00 Uhr flog der Schmuggelversuch auf. Der andere wollte seinen Landsmann offensichtlich vom Flughafen abholen. Ein Fluchtversuch des in Österreich lebenden Peruaners schlug fehl, er wurde ebenfalls gefasst und in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert. Aufgrund laufender Ermittlungen gab die niederösterreichische Polizei keine weiteren Informationen bekannt. Quelle: krone.at

Vösendorf (NÖ): Foto-Fahndung erfolgreich - Badner-Bahn-Messerstecher ausgeforscht
Nach der Messerattacke in einem Zug der Badner Bahn in der Nacht auf Freitag hat die Polizei am Sonntag Abend den mutmaßlichen Angreifer in Wien festnehmen können, er ist rumänischer Staatsangehöriger. Ein 27-Jähriger war bei der Attacke im Gesicht verletzt worden. Der mutmaßliche Täter war laut Polizei am Donnerstag gegen 22.30 Uhr mit der Badner Bahn in Richtung Baden unterwegs. Dabei dürfte er übersehen haben, bei einer Station auszusteigen, woraufhin er in Rage geriet. Folglich kam es zur Messerattacke. Am Sonntag veröffentlichte die Landespolizeidirektion Niederösterreich Fotos aus Überwachungskameras... mehr

Villach (Kärnten): Massenschlägerei zwischen Afghanen, Tschetschenen und Österreichern am Bahnhof
Massenschlägerei am Hauptbahnhof in Villach: Am Sonntag Abend sind mindestens 15 Männer und Jugendliche aufeinander losgegangen. Sieben bis zehn Verdächtige dürften afghanische Staatsbürger sein, die in Villach wohnhaft sind, sieben weitere sind russische (Tschetschenen) bzw. österreichische Staatsbürger. Die Angreifer gingen mit Holzstöcken, Gürteln und Glasflaschen aufeinander los. Beim Auto eines der Attackierten wurde die Heckscheibe eingeschlagen. Ein 14-jähriger Tschetschene und ein 21-jähriger Österreicher wurden verletzt und ins Landeskrankenhaus Villach eingeliefert. Sieben Personen wurden noch in der Nacht von Beamten angehalten und von einem der Opfer identifiziert... mehr

Innsbruck: Tschetschene raubte Burschen Mobiltelefone und erpresste sie
Am 16. Juli wurde ein 20-jähriger Russe (Tschetschene) festgenommen, weil er einen 17-jährigen Österreicher erpresst hatte - mehr dazu in Jugendlicher mit Nacktvideo erpresst. Anschließend wurde der Russe auf freiem Fuß angezeigt. Nach dem Vorfall erstattete ein weiterer 17-jähriger Österreicher eine Anzeige gegen den Russen. Auch er war mit einem dreistelligen Geldbetrag erpresst worden, nachdem der Russe ihm sein Mobiltelefon unter Androhung von Gewalt abgenommen hatte. Daraufhin erschien der angezeigte, aber freie 20-Jährige abermals bei einem der Burschen. Mit der neuerlichen Androhung von Gewalt wollte er diesen zu einer Falschaussage erpressen und sich damit entlasten. In der Nacht von 28. auf 29. Juli tauchte der Russe dann in Begleitung von drei weiteren Personen bei dem 17-Jährigen zuhause auf, um sich die geforderte Falschaussage anzusehen. Nun sitzt er in U-Haft... mehr

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