Bei der Umsiedlung in ein anderes Quartier nahmen zwei Flüchtlinge reiß aus.

Bild: FPÖ-Wien
Bei Umsiedlung in anderes Quartier tauchten zwei Flüchtlinge unter

Wie viele Asylwerber leben in Österreich im Untergrund und versuchen sich durch kriminelle Handlungen über Wasser zu halten? Das kann so genau keiner sagen – geschätzt sind es sogar um die 100.000. Seit 31. Juli sind es zwei mehr, denn ihnen dürfte das neue Quartier nicht behagt haben, weshalb sie sich davon machten.

Ursache der Umsiedlung war ein Mord

Geschehen ist das bei der Verlegung der Flüchtlinge aus Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling in Niederösterreich) in andere Quartiere des Landes. Die Ursache für die Umsiedlung der 110 Bewohner war ein Mord Anfang Mai.

Mehr als 100 Polizeieinsätze soll es in den vergangenen Jahren in der Asylunterkunft gegeben haben, sagte der für Integration zuständige Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) . „In der Nacht auf 3. Mai des heurigen Jahres gipfelte die Gewaltserie“, so Waldhäusl. Ein Asylwerber soll von einem anderen in der Unterkunft erschlagen worden sein.

FPÖ-Landesrat warf Caritas Sicherheitsmängel vor

Waldhäusl warf der Caritas daraufhin Sicherheitsmängel vor und kündigte an, die Bewohner auf andere Quartiere zu verteilen. Jetzt setzte er seine Ankündigung um. Der Großteil der betroffenen Asylwerber wurde in Unterkünfte im Helenental (Bezirk Baden), in Mödling sowie Lilienfeld verlegt.

Vier Flüchtlinge hätten nach Texing (Bezirk Melk) kommen sollen, doch während zwei von ihnen ein anderes Quartier fanden, tauchten die anderen beiden unter. Den Betroffenen sei deshalb die Grundversorgung gestrichen worden, so Gottfried Waldhäusl.

Geschirr zertrümmert und Betreuer beschimpft

Eine vierköpfige Familie nahm wiederum weder ein Quartier in Lilienfeld noch eines im Helenental an. Die 13-jährige Tochter, die nach St. Gabriel zurück will, hat laut Behörden bei der Besichtigung Geschirr zertrümmert und Betreuer beschimpft. Derzeit würden sie ebenfalls keine Grundversorgung erhalten. Sollte die Familie ein Quartier des Landes annehmen, würde sie aber jederzeit wieder Unterstützung bekommen.

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