Der syrischer „Flüchtling“ Aras will Österreich als gelobtes Land für seine Landsleute.

Bild: Ggia / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Syrischer Flüchtling: Österreicher sollen Migranten aufnehmen und spenden

Selbstbewusst bis frech präsentieren sich einzelne „Flüchtlinge“ aus Syrien, wenn es darum geht, den Staatsbürgern der Aufnahmeländer zu sagen, wie sich diese gegenüber Asylwerbern und Migranten zu verhalten hätten. Ein besonders „selbstbewusster“ Flüchtling scheint Aras Bacho zu sein, ein Syrer, der in der Bundesrepublik Deutschland seinen Aufenthalt dazu nutzt, den Österreichern in einem „offenen Brief“ Verhaltensregeln gegenüber Migranten zu erklären. Die Tageszeitung Österreich hat in ihrer Online-Ausgabe einen Auszug daraus veröffentlicht:

So meint Aras, dass Österreicher neben ihren Steuerleistungen gefälligst auch noch freiwillige Spenden für die Flüchtlinge leisten sollen:

Ich bin dafür, dass jeder Österreicher Geld an Flüchtlinge spendet, oder sie vielleicht bei sich zu Hause aufnimmt. Viele Österreicher meinen, eine Spende ist die, die ich monatlich in die Staatskasse zahle und dies wiederum findet sich später bei Flüchtlingen. Diese Aussage kritisiere ich unaufhaltsam, weil sie falsch ist. Derjenige, der Steuern zahlt, weiß, die Steuern sind nicht freiwillig, sondern eine Pflicht. Pflichten sind nicht freiwillig und deshalb sollte man es nicht als Spende bezeichnen.

Flüchtlinge sollen auch bei Österreichern wohnen

Aber nicht nur Steuergeld und freiwillige Spenden wünscht sich Aras von den Österreichern, sie sollen die Migranten auch gleich bei sich zu Hause wohnen lassen:

Österreicher müssen Flüchtlinge bei sich im eigenen Heim aufnehmen – diese Forderung wird beiden Seiten zu Gute kommen. Wie ich oben erwähnt habe, kann die Integration nur gelingen, wenn beide Seiten daran arbeiten. Dies funktioniert, wenn Flüchtlinge auch bei Österreichern wohnen – wiederum werden Wörter ausgetauscht und der Österreicher kann die Amts-Briefe an den Flüchtling lesen und auf in einfacher Sprache dem Flüchtling erklären.

Flüchtlinge haben 300 bis 500 Euro zur Verfügung

Auch ökonomisch preist Aras den Status des Flüchtlings als Bezieher öffentlicher Leistungen an und lobt die 300 bis 500 Euro, die sie bekommen würden, und dazu noch Spendengelder erwarten könnten:

Die Gelder könnten Flüchtlinge gut gebrauchen, nachdem sie ihren letzten Cent ausgegeben haben. Man weiß auch, dass die Flüchtlinge unterschiedliche Summen an Geld monatlich bekommen, mancher weniger als 300 Euro, wenn sie in Asylunterkünften untergebracht sind. Danach bekommen die Flüchtlinge über 500 Euro, wenn sie in einer Wohnung wohnen.

Ich kann auch als erfahrener Flüchtling sagen: Das Geld hat mir damals gut geholfen. Mit dem Geld habe ich mir Klamotten, Bücher und weitere Sachen gekauft, als mein eigenes Geld nicht ausreichte.

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