Polizeigroßaufgebote vor und in Asylheimen sind eher die Regel als die Ausnahme (Bild: Fahrzeuge der Einsatzkräfte während Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft-Siegen).

Foto: Bild: Andreas Trojak / flickr.com (CC BY 2.0)
Gleich 250 Polizeibeamte rückten aus, um vier Afrikaner in andere Asylunterkunft zu verlegen

Ein Großaufgebot von sage und schreibe 250 (!) Polizeibeamten rückte am Freitag, den 3. Juli aus, um aus dem Ankerzentrum in Donauwörth (Bayern) ganze fünf “Flüchtlinge” abzuholen. Aufgabe der Aktion war nicht etwa die Verbringung der Gambier in ein Schubhaftzentrum. Die fünf Asylsuchenden sollten lediglich in andere schwäbische Asylunterkünfte verlegt werden. Der Grund laut Presseaussendung der Polizei:

Die fünf männliche Zuwanderer, die in den letzten Wochen an Konflikten beteiligt waren, hätten die Stimmung negativ beeinflusst.

Ganze Arbeit konnte trotz des Großaufgebotes nicht geleistet werden, denn von den fünf “Zuwanderern” konnten nur vier angetroffen werden. Wo der fünfte Schutzsuchende gerade vor den Ordnungskräften Schutz sucht, ist nicht bekannt.

Beamte unterstützen Sicherheitsdienst bei Verlegung innerhalb der Unterkunft

Und noch einen Job erledigten die 250 Polizeibeamtinnen und -beamten: “Im Anschluss an die präventiven Polizeimaßnahmen im Zusammenhang mit der Begehung der Unterkunft leisteten die Einsatzkräfte Vollzugshilfe bei der Verlegung von gambischen Flüchtlingen”, heißt es weiter im Polizeibericht. Man unterstütze den Sicherheitsdienst bei “der Verlegung von dreißig gambischen Zuwanderern innerhalb der Unterkunft. Die Verlegung war notwendig, um Familien die Nutzung größerer Zimmer zu ermöglichen und um die Belegung insgesamt zukünftig konfliktfreier zu gestalten”. Mehr Komfort – weniger Konflikte lautet die Zauberformel, um die Herrschaften in Zaum zu halten.

Umzugsbedingte Wohnraumverbesserung unter Polizeiassistenz

Nur könnte man sich fragen, warum denn der Sicherheitsdienst diese Wohnraumverbesserungen nicht ohne Unterstützung von Hundertschaften der Polizei alleine managen kann – stellt die Maßnahme doch eine Verbesserung Wohnsituation dar.

Oder noch direkter: Wozu überhaupt Assistenz beim Umzug? Die Leute haben ohnehin den ganzen Tag nichts zu tun. Und warum mussten “Kommunikationsbeamte” durch “konsequentes Einschreiten” dafür sorgen, dass die “gambischen Zuwanderer, zum überwiegenden Großteil friedlich waren und den Anweisungen Folge leisteten”? Und warum musste sogar in “wenigen Fällen unmittelbarer Zwang in Form einfacher körperlicher Gewalt angewandt werden”?

Stichwaffen in Räumlichkeiten gefunden

Die Antwort auf solche Fragen liegt auf der Hand: Man hat es eben nicht mit armen “Schutzsuchenden” zu tun, die voll der Dankbarkeit nichts lieber machen werden, als später unsere Pensionen zu stemmen. Wir haben es mit Leuten zu tun, die, wenn überhaupt, nur schwer in den Griff zu bekommen sind und ein enormes kriminelles Potenzial in sich bergen. Und das wissen die Behörden – daher die Maßnahmen. Und so sollte man sich nicht über eine weitere Information aus dem Polizeibericht wundern:

Im Rahmen des Umzugs wurden durch den Sicherheitsdienst in mehreren Zimmer mehrere Messer aufgefunden, die per se zwar keine verbotenen Gegenstände oder Waffen darstellten, deren Besitz in den Wohnräumen nach der Hausordnung nicht gestattet ist. Die Messer wurden sichergestellt und den Verantwortlichen des Ankerzentrums übergeben.

Und wenn Gutmenschen oder linke Politiker gerne die ungebetenen Gäste der aktuellen Flüchtlingsströme mit den Vertriebenen der Nachkriegszeit vergleichen, so sei daran erinnert, dass diese Leute damals in den Flüchtlingslagern keineswegs von Sicherheitsleuten oder hunderten Polizisten in Zaum gehalten werden mussten. Das waren nämlich wirklich Flüchtlinge und nicht kriminelle Sozialtouristen.

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