Wer hätte die „150-Euro-Challenge“ glaubhaft dokumentiert, hätte Ministerin Hartinger-Klein eine solche akzeptiert?

Foto: Bild: unzensuriert.at
„150-Euro-Challenge“ als Big Brother-Show? Was wäre gewesen, hätte Hartinger-Klein zugesagt?

Die 2014 über den Sommer erfolgte „Ice Bucket Challenge“ war ein durchaus amüsanter Zeitvertreib mit einem ernsten Hintergrund. Was sich aber die Mainstream-Medien und der linke Hühnerstall bei der Idee der „150-Euro-Challenge“ gedacht haben, kann man letztendlich nur als peinlichen Rohrkrepierer bezeichnen. Gott sei Dank hat Ministerin Beate Hartinger-Klein dieser „Herausforderung“ eine Absage erteilt. Ihre Gegner konnten aufatmen. Denn was wäre passiert, hätte Hartinger-Klein nicht „Nein“ sondern „Ja“ gesagt?

Kommentar von Unzensurix

Sie glaubten, mit einer Wette besonders geistreich gewesen zu sein. Gemeint sind Stefan Sengl, ein SPÖ-naher PR-Mann, und ein paar Wirtschaftstreibende, die forderten, dass die Ministerin nur um fünf Euro pro Tag leben solle. Man würde sogar eine hohe karitative Summe spenden, hieß es, sollte Hartinger-Klein die Wette gewinnen. Das ganze klingt freilich auf den ersten Blick ganz nett. In typischer PR-Manier wird eine Verpackung groß beworben. Letztendlich stellt sie sich als Mogelpackung heraus. Denn: Wie hatten Sengl und Co. vor, diese Wette umzusetzen?

Überprüfung in der Praxis kaum möglich

Von der Theorie her müsste Hartinger-Klein bei jedem Einkauf eine Rechnung verlangen, diese sammeln und am Monatsende eine Präsentation machen. Funktioniert freilich nicht. Denn wer überprüft, ob die Ministerin nicht geschwindelt hat? Zum Beispiel teure Rechnungen weglässt? Den Linken würde freilich der Haufen an Rechnungen als Beweis nicht genügen. Faktisch müsste Hartinger-Klein rund um die Uhr mit Kamerateams verfolgt werden, die bildlich festhalten, wann die Ministerin wo und wie teuer eingekauft hat. Jeder ihrer Schritte müsste dokumentiert werden. Man darf gespannt sein, wer 24 Stunden am Tag einen Monat lang eine solche „Challenge“ verfolgen würde – und wer für diesen Aufwand bezahlt.

Kommt jetzt eine „Big-Brother-Show“?

Oder haben Sengl & Co. an eine Abwandlung der „Big-Brother-Show“ gedacht? Man stecke die Ministerin in einen Container, der faktisch ein Ministerbüro, einen Supermarkt, Küche, Schlafplatz usw. beinhaltet. Freilich alles überwacht mit hunderten Kameras. Das wäre sie dann, die „Big-Beate-Show“, wie sie sich die Linken anscheinend wünschen. Eine peinliche Vorstellung, aber die einzige, die eine „150-Euro-Challenge“ glaubhaft dokumentieren hätte können.

Welcher Sender hätte sich darum gerissen, wie viele Millionen Euro an Budget hätte das Projekt verschlungen und wie viel Werbewert hätte es der Ministerin gebracht? Hätte sich eventuell auch die SPÖ an den Kosten beteiligt?

Österreich hat wichtigere Sorgen

Aber jetzt ernsthaft. Beate Hartinger-Klein hat ein Mammut-Ressort übernommen, in dem massenhaft Arbeit zu bewältigen ist. Da besteht keine Zeit für eine Reality-Show. Und Österreich hat wirklich wichtigere Sorgen, als die Phantasien linker Anhänger und Mainstream-Medien zu versorgen. Schlimm genug, dass vor allem die Medien, die sich schon lange auf einem journalistischen Tiefpunkt befinden, nicht einmal hinterfragt haben, wie man ein solche „150-Euro-Challenge“ glaubhaft umsetzen könne.

Nur weiterer Versuch, die Ministerin anzupatzen

Faktisch ging es ohnehin nur darum, die FPÖ-Ministerin anzupatzen. Und das, obwohl sie inhaltlich vollkommen recht hat. Abgesehen davon wurden schon genug Beweise geliefert, dass man von 150 Euro im Monat freilich sehr gut leben kann, wenn einem der Rest wie Wohnkosten usw. abgenommen werden. Schuldnerberatungen und andere selbsternannte Experten hatten da ein peinliches Schauspiel geliefert.

Hartinger-Klein in sozialen Medien beleidigt

Und auch in sozialen Netzwerken und Leserforen sind die Linken auf ihre Rechnung gekommen. Wie viele Einträge von Personen, die zumeist auf ihren Fotoprofilen nicht einmal ihr Gesicht zeigen wollen, gab es, in denen „die blade Sau“ aufgefordert wurde, die „Challenge“ anzunehmen und im Nachsatz gemeint wurde, sie schaffe dies ohnehin nicht? Nun, kein „Big-Brother“-Container könnte groß genug sein, um all diese großmäuligen Schlaumeier unterzubringen.

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