Ökonom Paul Krugman: Digitalwährungen haben keine Zukunft - Echtgeld und Edelmetalle sicher

US-Spitzenökonom sieht keine Zukunft für Bitcoin und Co in der Weltwirtschaft. Foto: Isokivi / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
US-Spitzenökonom sieht keine Zukunft für Bitcoin und Co in der Weltwirtschaft.
Foto: Isokivi / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
9. August 2018 - 11:33

Hart ins Gericht geht der bekannte US-Ökonom Paul Krugman mit Bitcoin und Co. Für Krugmann haben Digitalwährungen keine Zukunft. Sie würden im Gegenteil das gesamte Finanzsystem um 300 Jahre zurückwerfen. So würden durch den Einsatz von Kryptowährungen Handelstransaktionen komplizierter und nicht leichter gemacht. Sicherheit und Realität würden bei dieser Art des Handels ausgeschaltet und seien nicht vorhanden. Demgegenüber sei der Kryptowährungsmarkt ein idealer Tummelplatz für Spekulanten. Über kurz oder lang würde das System des Digitalgeldes sogar kollabieren.

Dazu im Gegensatz würde Echtgeld und etwa Edelmetalle wie Gold als etablierte Währungen viel mehr Sicherheit bieten und könnten eigentlich nicht zusammenbrechen, da sie an ökonomische Realitäten angebunden seien.

Bitcoin hat Marktkapitalisierung von 128 Milliarden US-Dollar

Aktuell hat etwa der Bitcoin eine Marktkapitalisierung von 128 Milliarden US-Dollar. In den letzten beiden Jahren hat diese digitale Leitwährung eine Berg- und Talfahrt in seiner Wertentwicklung hingelegt. Die anfängliche Goldgräberstimmung bei den Anlegern ist einer realistischen Sicht der Dinge bei vielen Markteilnehmern gewichen.

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