Das SPÖ-Facebook-Posting vermittelt den Eindruck, als würden die Genossen Niki Lauda keine neue Lunge gönnen.

Bild: SPÖ Langenzersdorf / Screenshot / Facebook
Neues von der berüchtigten „SPÖ-Langenzersdorf“: Wer hatte Niki Laudas neue Lunge „zu verschenken“?

Wer nicht für die SPÖ und deren Chef Christian Kern ist, wird automatisch als Mensch zweiter Klasse eingestuft. Die bereits einschlägig bekannte SPÖ Langenzersdorf in Niederösterreich postet auf Facebook daher regelmäßig Beiträge gegen Niki Lauda, zum Beispiel diesen:

(…) Lauda ist ein ausgewiesener Kurz-Fan, auch das unterstreicht seine sonderbare Einstellung, seine fragwürdige Moral, seinen Charakter…

Wer für Kurz ist, hat „fragwürdige Moral“

So sehen das also Funktionäre der SPÖ: Wer für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Sympathie hegt, hat eine „fragwürdige Moral“, einen sonderbaren Charakter. Im Umkehrschluss heißt das dann wohl, dass die Anhänger von Christian Kern (SPÖ) Vorbilder in jeder Hinsicht sind, vor allem was die Moral und den Charakter betrifft.

Wie lächerlich eine solche Behauptung ist, muss nicht näher beschrieben werden. Allein die Affäre um den Kern-Wahlkampfberater Tal Silberstein würde die These der SPÖ Langenzersdorf ad absurdum führen.

SPÖ gönnt Lauda anscheinend keine neue Lunge

Warum unzensuriert trotzdem auf die SPÖ Langenzersdorf aufmerksam machen möchte, ist die Pietätlosigkeit eines Facebook-Beitrages zum Gesundheitszustand von Niki Lauda. Nach dessen Lungentransplantation im Wiener AKH fiel den Genossen nichts anderes ein, als folgende Zeilen zu schreiben:

Lauda sagt immer: „Ich hab nix zu verschenken“. Was wäre gewesen, wenn das der Spender seiner neuen Lunge auch gesagt hätte? Nur mal so zum Nachdenken…

Lauda in seiner schweren Zeit so einen Spruch umzuhängen, den die Formel-1-Legende in Werbesendungen verwendet, zeigt wirklich von unsäglichem Charakter. Offensichtlich gibt es einige in der SPÖ, die das ebenso sehen, weshalb der Beitrag inzwischen geändert wurde.

Nicht der erste Ausrutscher der „SPÖ Langenzersdorf“

Die SPÖ Langenzersdorf, namentlich deren stellvertretender Vorsitzender Christoph Baumgärtel, fiel in der Vergangenheit schon wiederholt durch besondere Geschmacklosigkeiten auf: So löste der „Arzt und Gesundheitsexperte“ (Eigendefinition) im August 2016 einen Sturm der Empörung aus, als er den Sänger Andreas Gabalier via Facebook indirekt zum Suizid aufforderte.

SPÖ-Lokalpolitiker wegen Entgleisungen bereits gerichtsbekannt

Seine regelmäßigen Beschimpfungen und Beleidigungen gegen die FPÖ und HC Strache haben bereits wiederholt gerichtliche Nachspiele gehabt, aber der Akademiker scheint sich weiterhin nicht im Griff zu haben. Erst vor wenigen Tagen löste die SPÖ Langenzersdorf neuerlich helle Empörung aus, als man ein Treffen von Bundeskanzler Sebastian Kurz mit katholischen Studentenverbindungen auf Facebook als Treffen „deutschnationaler Rassistenfreunde“ bezeichnete. Die ÖVP reagierte darauf bereits umgehend mit einer Sammelklage der Betroffenen…

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