Karl Marx ist für die Tourismuswirtschaft seiner Heimatstadt Trier ein großer Verkaufsschlager – als Souvenir.

Foto: Bild: Paasikivi / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Linke Nostalgie: Karl-Mark-Geldscheine zu dessen 200. Geburtstag sind Verkaufsschlager

Der “real existierende Sozialismus” ist derzeit weltweit abgemeldet. Dafür scheint die linke Nostalgiepflege umso realer zu funktionieren. Mehr als 100.000 Karl-Marx-Geldscheine hat das Tourismusbüro im deutschen Trier (Rheinland-Pfalz) bereits zum Preis von jeweils drei Euro unters Volk gebracht. Anlass dafür ist der 200. Geburtstag, den die Heimatstadt von Marx aktuell feiert. Der Null-Euro-Geldschein findet weltweit Absatz. Allein in das kommunistische China wurden bereits bis zu 30.000 Stück, das heißt ein knappes Drittel der bisherigen Gesamtauflage, abgesetzt.

Der Geldschein ist farblich in Violett gehalten und besteht wie ein echter Geldschein aus Sicherheitspapier mit Wasserzeichen und Kupferstreifen. Neben den Geldscheinen gibt es auch noch andere Souvenirs, von der Karl-Marx-Kaffeetasse bis zum Karl-Marx-Kühlschrankmagnet, die in Trier vermarktet werden.

Beispiel Venezuela: Gegenwart schlägt Nostalgie im Marxismus

Während man die Marx-Nostalgie in Trier feiert, sieht es mit der Gegenwart des real existierenden Sozialismus weit bescheidener aus. Venezuela, eines der stramm marxistisch geführten Länder der Welt, hat derzeit mit einer Wirtschaftskrise und Inflation zu kämpfen, die vor allem die Unterschicht und das arbeitende Volk existentiell bedroht.

Dort hilft die Marx-Verehrung den Armen und Hilfsbedürftigen wenig. Mehr als 900.000 Venezulaner sind allein seit 2017 ausgewandert, um den Auswirkungen des Sozialismus zu entgehen.

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