Sanktionen: Russland stößt in großem Stil US-Staatsanleihen ab

Die Ankündigungen der USA, weitere Sanktionen gegen Russland, diesmal wegen der sogenannten „Affäre Sergej Skripal“, zu verhängen, veranlassen Moskau zu nachhaltigen Gegenmaßnahmen. Laut Mitteilung des russischen Finanzministers Anton Siluanow sollen US-Staatsanleihen auf ein Minimum reduziert werden. Mit dieser Maßnahme möchte man die Autonomie Russlands in der Weltwirtschaft vom US-Dollar weiter erhöhen.

Zukünftig soll bei Handelstransaktionen der Dollar als Währungseinheit vermieden werden, als Alternativen sollen Euro und Rubel eingesetzt werden.

Finanzminister Silunanow: Russland an Sanktionen gewöhnt

Der russische Finanzminister Silunanow betonte, dass Russland mittlerweile an Wirtschaftssanktionen der USA und der Europäischen Union gewöhnt sei. Diese Sanktionen seien laut Silunanow unangenehm, aber nicht tödlich für die Nationalökonomie seines Landes.

Seit 2014 hat Russland über seine Zentralbank umfangreiche Gold- und Devisenreserven aufgebaut und seine Auslandsschulden im Gegenzug stark reduziert. Gegenwärtig soll die Moskauer Zentralbank einen Gesamtwert von 456,8 Milliarden US-Dollar an Gold- und Devisenreserven gebunkert haben. Dies gibt dem Land die Möglichkeit, mit internationalen Sanktionen aus einer Position der Stärke heraus umzugehen.

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