SPÖ-Partnerpartei in Rumänien will Demonstranten "niederschießen" und "zetreten" | Unzensuriert.at

SPÖ-Partnerpartei in Rumänien will Demonstranten "niederschießen" und "zetreten"

Die rumänische SPÖ-Partnerpartei in der EU schreckt vor einem Schießbefehl gegen die eigene Bevölkerung nicht zurück.  Foto: Alexas / pixabay.com
Die rumänische SPÖ-Partnerpartei in der EU schreckt vor einem Schießbefehl gegen die eigene Bevölkerung nicht zurück.
Foto: Alexas / pixabay.com
14. August 2018 - 12:02

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SPÖ-Funktionäre in Österreich gehen mit politisch Andersdenkenden nicht gerade zimperlich um. Das jüngste Beispiel dafür lieferte jetzt (wieder einmal) die SPÖ-Langenzersdorf in Niederösterreich, die über den schwerkranken Niki Lauda lästerte, nur weil er für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Sympathie hegt.

Demonstranten niederschießen, nicht durchnässen

Wäre das nicht schon schlimm genug, geht es in anderen rot regierten Ländern noch viel brutaler zu - etwa in Rumänien. Ein Politiker der dort regierenden Postsozialisten (PSD), mit denen die österreichischen Genossen gemeinsam in der europäischen Fraktion sitzen, richtete den Teilnehmern einer Protestaktion gegen Korruption via Facebook aus, sie "hätten niedergeschossen, nicht durchnässt" werden müssen.

Unfassbar, was der rumänische Staatssekretär Christian Birdac da von sich gab. Nach einem Aufschrei in der Bevölkerung und wohl auf Drängen der Regierung löschte der Genosse seinen widerwärtigen Eintrag.

Teilnehmer am Protest "zertreten"

Ein einmaliger Ausrutscher eines hasserfüllten Roten? Mitnichten. PSD-Abgeordnete Catalin Radulescu drohte schon vor der Demonstration den Regierungsgegnern, sie wolle mit "einer Million Anhängern kommen", um die Teilnehmer am Protest zu "zetreten". Tatsächlich hält sich in Bukarest das hartnäckige Gerücht, dass die Hooligans, die am 10. August zur Gewalteskalation beigetragen haben, von Regierungsseite engagiert worden waren.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) zeigt sich auf Facebook schockiert über die Vorkommnisse:

SPÖ-Chef Christian Kern schweigt zu all diesen Vorkommnissen in seiner EU-Partnerpartei, die - bleibt sie an der Macht - nach Österreich auch noch den EU-Vorsitz übernehmen wird.

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