Italien: „Flüchtlinge“ fordern Klimaanlage und Pay-TV - Polizei muss zu Hilfe eilen | Unzensuriert.at

Italien: „Flüchtlinge“ fordern Klimaanlage und Pay-TV - Polizei muss zu Hilfe eilen

Illegalen Einwanderern ist derzeit das Klima in Italien zu heiß und das Fernsehprogramm zu langweilig. Innenminister Salvini stellt ihnen keine Ausweise mehr aus. Foto: PAnd0rA / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Illegalen Einwanderern ist derzeit das Klima in Italien zu heiß und das Fernsehprogramm zu langweilig. Innenminister Salvini stellt ihnen keine Ausweise mehr aus.
Foto: PAnd0rA / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
15. August 2018 - 8:06

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Illegalen Einwanderern, die als „Flüchtlinge“ Asyl beantragt haben, ist derzeit das Klima zu heiß und das Fernsehprogramm zu langweilig. Also organisierten sie eine Protestkundgebung und forderten eine Klimaanlage für ihre Unterkunft und ein Abonnement für Pay-TV.

Flüchtlingsbetreuer riefen aus Angst die Polizei

Das Ganze begann am 3. August in der norditalienischen Stadt Vicenza. Die afrikanischen Asylsuchenden, deren Asylanträge in den meisten Fällen erst entschieden werden müssen, probten in ihrer Unterbringung, dem "Centro San Paolo", einer kirchlichen Einrichtung, den Aufstand. Die Betreuung dort erfolgt durch die Genossenschaft „Cosep“. In den Zimmern waren früher Ordensleute und Seminaristen untergebracht. Denen hat der Standard gereicht. Den "schutzsuchenden" Afrikanern offensichtlich nicht.

Polizei-Uniformen "unerwünscht"

Der Protest der Migranten wurde so laut vorgetragen, dass sich die Flüchtlingsbetreuer an Leib und Leben bedroht fühlten und die Polizei zu Hilfe riefen. Das Polizeikommando entsandte Beamte in Zivil, um die Situation zu beruhigen. Polizisten in Uniform, so die Begründung, hätten auf illegale Einwanderer alias Flüchtlinge eine „unerwünschte“ Wirkung. Möglicherweise würden sie dadurch "traumatisiert" - Ähnliches war auch in Österreich schon zu hören, als man Straftäter allen Ernstes wegen "Haftempfindlichkeit" vor dem Gefängnis bewahren wollte. Als ob Einheimische gern in Haft wären.

Medien verkehren die Tatsachen

Die Lokalpresse berichtete ausführlich über den Protest, die Angst der Flüchtlingsbetreuer und den Polizeieinsatz. Die überregionale Presse schwieg den Vorfall tot. Ein „freier Journalist“, Fabio Butera, der laut eigenen Angaben für verschiedene linke Medien arbeitet, bezichtigte vielmehr die lokalen Medien, "Fake News" zu verbreiten. Nicht die Meldung über den Protest, aber die angebliche „Entlarvung“ wurde von überregionalen Medien fleißig aufgegriffen.

Im Zusammenhang mit der „Flüchtlingsfrage“ scheint linken Gutmenschen keine Lüge zu dreist, um die Masseneinwanderung voranzubringen.

In Wirklichkeit verfügen Polizei und Präfektur über einen detaillierten Bericht der Mitarbeiter der Genossenschaft „Cosep“ über den Vorfall vom 3. August und die Drohungen an den Tagen zuvor.

„Flüchtlinge“ setzen Protest vor Präfektur und Quästur fort

Die Linksmedien wurden noch auf andere Weise schnell widerlegt. Am 6. August setzten die illegalen Einwanderer ihren Protest fort und zogen diesmal gleich vor die Tore der Präfektur, die örtliche Vertretung des Innenministeriums, zuständig für die Staatsverwaltung und die Sicherheit.

Vor allem die Forderungen der Asylwerber sorgen in der Bevölkerung für Unmut. „Warum nicht auch noch Champagner und Kaviar?“, kommentierte ein Leser die Meldung in einer Tageszeitung.

Nun wurde auch bekannt, dass der Asylantrag einiger der protestierenden Migranten bereits abgelehnt wurde, wogegen sie Rekurs eingereicht haben. Wer ihre Rechtsberatung bzw. die dazu nötigen Anwälte bezahlt, fragen sich wohl viele Einheimische, die für jeden Schritt diese Art teuer bezahlen müssen.

Auch gegenüber der Quästur protestierten die Asylsuchenden, dass es in ihren Unterkünften zu heiß, das kostenlos zugängliche italienische Fernsehen zu langweilig und das Essen zu schlecht sei. Die „Flüchtlinge“ forderten vor allem Klimaanlage für ihre Zimmer und Pay-TV-Zugang, um Fernsehsender aus ihren Herkunftsländern und vor allem einen bestimmten Sportsender sehen zu können.

Salvinis Lega spricht klare Worte

Zudem forderten sie von der Stadtverwaltung die Ausstellung eines Personalausweises, um die Dienstleistungen in der Stadt kostenlos nützen zu können. Das Innenministerium unter Matteo Salvini (Lega) gab Anweisung, nur noch in begründeten Fällen einen solchen Ausweis auszustellen. Mit dem Ausweis bekäme eine Person eine Identität und einen regulären Status, von der man weder weiß, wie sie wirklich heißt, noch woher sie kommt. Kurzum, von der man nichts weiß. Das sei eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, so das Innenministerium.

"Im Laufschritt zurück nach Afrika!"

Die Delegationsleiterin der "Lega" im Europäischen Parlament, Mara Bizzotto, reagierte kurz angebunden und brachte es auf den Punkt:

Die illegalen Einwanderer, die angeblich Flüchtlinge sind und für Pay-TV protestieren, um Fußball schauen zu können, verdienen es, im Laufschritt nach Afrika zurückzukehren.

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