Islamisten in China: Systemmedien entdecken neue "arme, verfolgte Moslems" | Unzensuriert.at

Islamisten in China: Systemmedien entdecken neue "arme, verfolgte Moslems"

Uiguren: Moslemische Minderheit in China. Foto: flickr.com / Wikimedia Commons CC-BY-SA-2.0
Uiguren: Moslemische Minderheit in China.
Foto: flickr.com / Wikimedia Commons CC-BY-SA-2.0
19. August 2018 - 13:45

Mehr zum Thema

In den letzten Wochen scheinen die Systemmedien eine neue Sorte von Moslems entdeckt zu haben, die sie als "arme, verfolgte Opfer" hochstilisieren können: die Uiguren in China.

Schutzlose, verfolgte Moslems

Schon seit geraumer Zeit tröpfeln immer wieder einmal Meldungen durch, die darauf schließen lassen, dass auch die Chinesen ihre liebe Not mit islamistischen Umtrieben zu haben scheinen. Die moslemischen Uiguren sollen es hauptsächlich sein, die unter der „gnadenlosen Verfolgung“ durch die dominierende Ethnie der Han-Chinesen zu leiden hätten. Das Narrativ gleicht dabei auf frappierende Weise jenem, mit dem die Weltöffentlichkeit auch auf das „Leid“ der angeblich verfolgten Rohingya in Myanmar/Burma aufmerksam gemacht wurde.

Chinesische Nazis?

In der Tat gehen die Chinesen nicht gerade zimperlich vor, wenn es um die „Beseitigung staatsfeindlicher Umtriebe“ geht – da wird dem Staatsfeind schon auch einmal mit dem Flammenwerfer eingeheizt. Doch das war 2015, mittlerweile scheint sich die Situation noch verschärft zu haben, und die UNO schlägt wieder einmal Menschenrechtsalarm: Bis zu drei Millionen Uiguren sollen angeblich in Lagern festgehalten werden, die ganze Provinz steht unter Ausnahmezustand, das Militär hat die Kontrolle übernommen.

Man fragt sich nur, weshalb man von der UNO so wenig hört, wenn es zum Beispiel um den Vernichtungskrieg der Saudis gegen den Jemen geht, oder um die dramatischen Ausmaße der Christenverfolgung in fast allen islamischen Ländern dieser Welt.

Die Ähnlichkeiten zu Myanmar/Burma

Genau wie bei der Berichterstattung zu Myanmar/Burma lässt die Systempresse auch hier einige wichtige Fakten außer Acht. Die wichtigste davon ist wohl, dass die Gewalt gegen die moslemischen Minderheiten – die es zweifelsohne gibt – eine Reaktion auf oftmals jahrzehntelange Islamisierungsversuche sind.

Denn in beiden Fällen passierte genau das, was immer passiert, wenn sich eine moslemische Minderheit in einem fremden Land einnistet und jahrzehntelang ausbreitet: Mit zunehmender Zahl wird die einheimische, nicht-moslemische Gesellschaft immer mehr unterdrückt, bis man zahlreich genug ist, um die Einführung der Scharia durchzusetzen. Und dann Gnade "Gott" allen „Ungläubigen“.

Asiaten haben aus der Geschichte gelernt

Denn die Asiaten, egal ob sie nun buddhistisch, konfuzianisch, schintoistisch oder atheistisch sind, haben aus der Geschichte gelernt. Viele Länder in deren Nachbarschaft waren einst „tolerant“ gegenüber einwandernden Moslems und bezahlten dafür einen hohen Preis. Afghanistan war einst buddhistisch (man denke an die 2001 von den Taliban gesprengten Buddhas von Bamyan), Pakistan gehörte zu Indien und war hinduistisch, von Indonesien und Malaysia ganz zu schweigen. Sie wollen diesen Weg nicht weiter gehen und setzen nun entschlossene Maßnahmen.

Und wenn sich die „Journalisten“ in den Pressehäusern dieser Welt auch noch so sehr die Finger wundschreiben, um die Fakten verdreht darzustellen: Die Leser wissen Bescheid.

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.