Wohl die falschen „Retter“: Tunesische Polizei aus Migranten-Boot mit Molotow-Cocktails beworfen

Statt der „verlorenen“ Papiere hatten diesmal „Flüchtlinge“ Molotow-Cocktails dabei (Symbolbild). Foto: Mstyslav Chernov / wikimedia commons / (CC BY-SA 3.0)
Statt der „verlorenen“ Papiere hatten diesmal „Flüchtlinge“ Molotow-Cocktails dabei (Symbolbild).
Foto: Mstyslav Chernov / wikimedia commons / (CC BY-SA 3.0)
19. August 2018 - 19:35

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Es war kein guter Tag für Schleuser, NGO-Schlepperboot-Betreiber und offensichtlich auch nicht für die „geretteten Flüchtlinge“ an der tunesischen Küste. Um dramatische Seenotrettungen auf hoher See bereits im Vorfeld erst gar nicht nötig zu machen, hat die tunesische Polizei ein „Flüchtlingsboot“ an der Weiterfahrt in Richtung NGO-„Retter“ gehindert.

Tunesische Sicherheitskräfte mit Molotowcocktails beworfen

Tunesische  Sicherheitskräfte haben in der Nacht zum Freitag (17.08.2018) ein Boot mit illegalen Migranten vor der Küste der zentraltunesischen Stadt Sfax gestoppt, teilte der Sprecher der tunesischen Nationalgarde, Houssemeddine Jebabli, mit. Die unfreiwillig "geretteten" Insassen des Bootes hätten daraufhin Molotow-Cocktails auf die Sicherheitskräfte geworfen. Schließlich hätten sie das Boot in Brand gesetzt und schwimmend zu fliehen versucht, berichtet die ZEIT.

Bei dem Polizeieinsatz seien vier Tunesier, acht Migranten aus Cote d‘Ivoire (Elfenbeinküste) und zwei weitere aus dem Kongo festgenommen worden. Einer wurde mit Brandwunden ins Krankenhaus gebracht, ein weiterer konnte nur noch tot geborgen werden.

Mediale Falschberichterstattung kaum noch aufrecht zu erhalten

Wer meint, dass „Bootsflüchtlinge“ mit nichts als ein paar Lumpen am Leib stundenlang bibbernd im Mittelmeer ausharren, der geht einer romantisierenden Dramaturgie gewisser Medien auf den Leim. Neben ihren gut funktionierenden Smartphones führen einige Migranten sicherheitshalber auch Benzinbomben mit bringt journalistenwatch.com den Sachverhalt treffend auf den Punkt. Und in dem Online-Magazin kann man auch die Stellungnahme der AfD Stuttgart dazu lesen:

Das passt nicht zur gutmenschelnden Erzählung von den ausgebeuteten und geschundenen afrikanischen Kreaturen, für deren Leid wir angeblich auch noch verantwortlich sein sollen. Es zeigt nämlich nicht Flüchtende, sondern aggressive, gewalttätige Invasoren. Und das ist die Realität, die möglichst nicht wahrgenommen werden soll, weil sie offenbart, wie die Bürger jahrelang von Regierung und Medien desinformiert und belogen worden sind.

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