Moslemisches Opferfest: 600 Schafe in brütender Hitze tagelang vor Schlachthaus abgestellt | Unzensuriert.at

Moslemisches Opferfest: 600 Schafe in brütender Hitze tagelang vor Schlachthaus abgestellt

Muslimisches Opferfest: Viele Schafe haben einen weiten und heißen Transportweg von der rumänischen Weide bis zum Korneuburger Schlachthaus. Foto: Sacul907 / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Muslimisches Opferfest: Viele Schafe haben einen weiten und heißen Transportweg von der rumänischen Weide bis zum Korneuburger Schlachthaus.
Foto: Sacul907 / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
20. August 2018 - 15:13

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Das moslemische Opferfest inklusive brutaler Schächtung von Tieren wirft in Niederösterreich seine Schatten voraus. Vor einem für das Schächten zertifizierten Schlachthof in Korneuburg standen Tiertransporte mit rund 600 Schafen in der brütenden Hitze, um auf den Beginn des islamischen Opferfestes „Kurban Bayrami“, das von 21.bis 24. August angesetzt ist, zu warten. Der Transport der Tiere hat laut Medienberichten am Freitag Nachmittag in Rumänien begonnen, wo die Tiere verladen worden waren. Seit Samstag waren die Transporter inklusive Schafen der prallen Sonne bei um die 36 Grad ausgesetzt.  

Der Amtsarzt ordnete nach Alarmierung durch Tierschützer sofort die Versorgung mit Wasser und den Aufbau von Sonnenschutzplanen an. Jetzt müssen die Tiere weiter auf ihr nahes Ende unter dem Schächtmesser warten.  

Landesrat Waldhäusl: Tierleid muss minimiert werden

FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl, dem die Tierschutzagenden im Land Niederösterreich unterstehen, ist über den Vorfall erschüttert:

Diese unnötigen Tierquälereien rund um das Schächten wird es in Niederösterreich nicht geben! Ein Großteil der Tiere war bereits massiv angeschlagen, etliche standen knapp vor dem Hitzetod. Nachdem laut Erlass erst ab 21. August offiziell geschächtet werden darf, wären die Schafe noch zwei Tage unter diesen untragbaren Umständen verwahrt geblieben. Das kann und darf nicht sein! Jede Art von Tierquälerei hat in Niederösterreich keinen Platz, eine dahingehende Anzeige wurde umgehend erstattet. Das Tierleid muss minimiert werden, dafür setze ich mich jeden Tag aufs Neue ein!

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