Nach 60 Jahren Kommunismus wird die Landwirtschaft Nordkoreas immer noch weitgehend händisch betrieben.

Bild: Roman Harak / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Kommunistisches Nordkorea: 55.000 Kinder warten auf den Hungertod

Das Interview eines deutschen Entwicklungshelfers, der sich mit den ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im kommunistischen Nordkorea intensiv befasst hat, mit der deutschen TV-Sendung „Tagesschau“  bringt ein erschütterndes Bild über die dortige Situation. So sind etwa rund 55.000 Kinder dem Hungertod nahe, da sie massiv an Unterernährung leiden.

Dieses Schicksal teilen sie mit bis zu 40 Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung. Die Mangelwirtschaft des Regimes des real existierenden Sozialismus unter dem Staatsführer Kim Jong-un bringt hunderttausende Personen an den Rand der Existenz.

Mangelnde Hygiene und ansteckende Krankheiten wie Tuberkulose sind in Nordkorea weit verbreitet und fordern Jahr für Jahr tausende Todesopfer. Durch die desolate Gesundheitsversorgung gibt es weder Röntengeräte noch Medikamente, um Krankheitsbilder zu erkennen und dementsprechend zu behandeln.

Händische Landarbeit und veraltete Maschinen führen zur Hungerkrise

Durch fehlenden landwirtschaftlichen Boden, vielfach nur händisch betriebene Landarbeit und veraltete Maschinen ist Nordkorea mehr als 60 Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs immer noch nicht in der Lage, seinen Nahrungsmittelbedarf zu decken. Gleichzeitig verhindern internationale Boykottmaßnahmen, dass entsprechende Gerätschaft und Know How nach Nordkorea kommen, um hier die Lage für die Bevölkerung zu verbessern.

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