Die Moslemin Aygül Özkan, die sich für die Entfernung von Kreuzen in Schulen stark macht, könnte Hamburger CDU-Stadtoberhaupt werden.

Bild: Steffen Prößdorf / wikipedia commons
CDU macht Moslemin zur Spitzenkandidatin in Hamburg – AfD letzte Bastion Wertkonservativer

Die ehemalige niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, soll Spitzenkandidatin der CDU in Hamburg werden. Deutschlandweit bekannt wurde die Moslemin mit türkischen Wurzeln, als sie das christliche Kreuz aus staatlichen Schulen verbannen wollte und als sie forderte, dass sich Journalisten in Niedersachsen zu einer „kultursensiblen“ Sprache verpflichten müssten.

Nun könnte man einwenden, dass die religiöse Zugehörigkeit wohl Privatsache sei und mit Politik nichts zu tun habe. Gewiss, aber wenn man sich soweit wie Özkan als Moslem hinauslehnt und gegen Kreuze in Schulen auftritt, erhebt sich schon die Frage, ob so eine Person ausgerechnet in der CDU richtig am Platz ist.

Widerstand in christlichen Gruppen

Während die offizielle Kirche den Plan, dass der Stadtstaat bald von einer türkischstämmigen Frau islamischen Glaubens regiert werden könnte, offensichtlich begrüßt, regt sich Widerstand bei christlichen Gruppen. So kommt Kritik von der „Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis“, die zur EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) gehört. Die Kandidatur belege, „wie es um die CDU im Allgemeinen und die CDU in Hamburg im Besonderen steht“, sagte deren Vorsitzender, Ulrich Rüß.

„Steilvorlage für die AfD“

Das „C“ im Parteinahmen, so der Pfarrer im Ruhestand, stehe für „religiöse Beliebigkeit, für Teilbereiche christlicher Ethik, losgelöst von Christus und dem christlichen Glauben.“ Der Islam, „welcher Prägung auch immer“, habe ein anderes Menschen- und ein anderes Gottesbild als das Christentum, stellte Rüß fest, wie das Magazin journalistenwatch.com berichtet. Für Konservative und bekennende Christen sei eine solche CDU kaum wählbar. Mit dieser Bürgermeister-Kandidatin liefere die CDU Hamburg „eine Steilvorlage für die AfD“, sagte Rüß.

CDU als „bunte Großstadtpartei“ kaum noch wählbar

In einer gemeinsamen Erklärung nehmen AfD-Fraktionschef Alexander Wolf und Parteichef sowie Vize-Fraktionschef Dirk Nockemann Stellung:

Mit dieser Nominierung verdeutlicht die Hamburger CDU, dass der bürgerlich konservative Weg, den Fraktionschef André Trepoll in der Bürgerschaft seit 2015 einschlug, in der CDU nicht mehrheitsfähig ist. Die Folgen lassen sich leicht voraussagen: Als bunte Großstadtpartei wird die CDU weitere Teile ihrer bürgerlichen Wählerschaft an die AfD verlieren und sich selber als ernstzunehmende politische Kraft marginalisieren. In Hamburg verbleiben wir als einzige politische Kraft, die glaubwürdig wertkonservative Forderungen vertritt. Damit ist auch eine besondere Verantwortung für die AfD verbunden. Wir sind uns ihrer sehr bewusst.

Trotz aller politischen Differenzen haben wir die Nachricht, dass Frau Özkan ernsthaft erkrankt ist, mit Betroffenheit aufgenommen. Wir wünschen ihre eine baldige Genesung.

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