In der Humboldt-Universität in Berlin wird die Gleichberechtigung der Geschlechter auf die Spitze getrieben.

Bild: Ryan Hadley / Wikimedia CC BY-SA 2.0
Absurder Studentenbeschluss: Debatte beenden, wenn sich keine Frau mehr meldet

An der Humboldt-Universität in Berlin haben Studenten den Feminismus auf die Spitze getrieben: In einem Beschluss wird geregelt, dass eine Debatte beendet wird, wenn sich keine Frau mehr zu Wort meldet.

Grüne Quotierung mit Redeverbot für Männer

Die so genannte „harte Quotierung“ soll für die Gleichberechtigung der Geschlechter sorgen, also dafür, dass Männer in einer Besprechung nicht mehr reden als Frauen. Damit haben die Studierenden eine alte Forderung der Grünen, nämlich die Quotierung der Rednerliste, perfektioniert und Männern im Falle des Falles gleich ein Redeverbot erteilt.

Rednern wird Geschlecht freigestellt

Der Absurdität dieses Beschlusses des Studentenparlaments nicht genug, ist auch noch Verwirrung programmiert: Den Rednern wird nämlich freigestellt, welchen Geschlechts sie sein wollen. Die Berliner Zeitung hat dazu eine Formulierung der Studenten veröffentlicht:

Eine sich weiblich identifizierende Person“ soll auf der Rednerliste vor die erste „sich männlich identifizierende Person“ gezogen werden, sofern davor nicht bereits eine „sich weiblich identifizierende Person“ steht. Stehen nur noch drei „sich männlich identifizierende Personen“ auf der Redeliste, wird die Debatte beendet (.).

Mann kann sich als Frau zu Wort melden

Verstanden? Gemeint ist: Wenn „eine sich weiblich identifizierende Person“ gar keine Frau sondern ein Mann ist, wird sie dennoch als Frau betrachtet und darf sprechen, obwohl sie eigentlich nicht sprechen dürfte, weil sie ja ein Mann ist. Noch komplizierter wird es, weil es nach der „Gender-Theorie“ ja nicht nur zwei, sondern viele Geschlechter gibt.

Von diesen Studenten kann sogar der ORF noch lernen, der in seinem Bemühen um Geschlechter-Gleichheit um keine Peinlichkeit verlegen ist. Zuletzt wurde in einem Beitrag über „Gäste und Gästinnen“ gesprochen. Auch die Austria Presse Agentur (APA) stößt ins selbe Horn: Sie schrieb über „männliche und weibliche Konkurrentinnen„.

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