West-Nil-Virus breitet sich in Mitteleuropa aus | Unzensuriert.at

West-Nil-Virus breitet sich in Mitteleuropa aus

Das tödliche West-Nil-Virus wurde jetzt erstmals auch in Deutschland festgestellt. Foto: CDC/ Wikimedia (PD)
Das tödliche West-Nil-Virus wurde jetzt erstmals auch in Deutschland festgestellt.
Foto: CDC/ Wikimedia (PD)
30. August 2018 - 13:31

Mehr zum Thema

Das gefährliche West-Nil-Virus hat Mitteleuropa erreicht. In Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) wurde ein toter Vogel aufgefunden, der das Virus in sich getragen hat. Laut Friedrich-Loeffler-Institut handelte es sich um einen Bartkauz, der dadurch umgekommen ist. Laut Gesundheitsexperten infiziert das tödliche Virus hauptsächlich Vögel. Durch Stechmücken können die Krankheitserreger aber auch auf andere Wirte wie Pferde oder Menschen übertragen werden.

In Halle an der Saale wird jetzt untersucht, ob Stechmücken das Virus in sich tragen. Nach diesen Untersuchungen sollen dann im Gesundheitsschutz weitere Schritte überlegt werden.

In Serbien bereits 21 Tote durch West-Nil Virus

In Süd- und Südosteuropa ist das West-Nil-Virus weit verbreitet. Allein in Serbien sollen bereits 21 Tote seit Jänner 2018 auf das Konto dieser Erkrankung gehen. In Griechenland wurden 16 Todesfälle registriert und in Italien weitere zehn. Allein in diesen drei Ländern wurden bis Ende Juli rund 400 Erkrankungsfälle verzeichnet. Darüber hinaus wurden auch in Rumänien, dem Kosovo, Bosnien, Kroatien, Ungarn und Frankreich einzelne Fälle durch die Gesundheitsbehörden dokumentiert.

Krankheitsbedingte Symptome bei einer Erkrankung sind Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und starkes Fieber. Bei etwa einem Prozent der Erkrankungsfälle kann es zu einem schweren, vor allem auch das Gehirn betreffenden Krankheitsverlauf führen, der dann auch tödlich enden kann.

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert. Weitere Informationen dazu finden Sie im Artikel Es reicht! Keine Leserkommentare mehr auf Unzensuriert, dafür Aktion Hassmelder