Bei einem Lawinenunglück könnte smarte Kleidung hilfreich sein.

Bild: Simon / pixabay
„Smart Clothes“ können Leben retten

Natürlich denkt man jetzt, sowas brauche ich nicht, aber smarte Kleidung ist durchaus in der Lage das Leben zu verlängern und lebenswerter zu machen. Auch wenn sicherlich viele unsinnige und überflüssige Ansätze vorhanden sind, wie zum Beispiel die Bluetooth Kopfhörermütze, die weder eine ansprechende Qualität noch Akkulaufzeit bietet, so gibt es viel, zumindest teilweise bereits reale, Ansätze die wirklich gut sind.

Bei Technologie eingebettet in unsere Kleidung denken viele erstmal an eine Überwachung. Das ist vielleicht auch gar nicht so verkehrt. Nehmen wir zum Beispiel einmal eine Autobahn. Hier fährt ein LKW mit Ammoniumnitrat, einem durchaus üblichen Dünger und Sprengstoff, oder ein voll beladener Transporter für Gasflaschen, nehmen wir Wasserstoff zum autogenschweißen. Alleine diese Vorstellung macht einigen von uns sicherlich schon Angst.

Wir hier in Europa leiden allerdings aktuell an einem großen Facharbeiter Mangel und vor allem an immer weiter steigenden Rentengrenzen. Bei einer Verschlechterung der allgemeinen Gesundheit der Menschen, zumindest im Durchschnitt, bedingt durch massiven Stress, niedrige Einkommen, zu wenig Freizeit und schlechter werdende Bildung, ist es einfach unverantwortlich zum Beispiel solches Gefahrgut von Risikopatienten fahren zu lassen. Fakt ist aber das wir teilweise aufgrund der billigen Ostblockunternehmen und der immer älter werdenden Bevölkerung kaum noch drumherum kommen auch zum Beispiel ältere Fahrer einzusetzen.

Nehmen wir an einer dieser Fahrer bekommt eine Herzattacke, es muss nicht einmal ein Herzinfarkt sein, so wäre es doch wünschenswert wenn der Fahrer ein Unterhemd tragen würde das ständig ein EKG aufnimmt und das bemerkt. Nicht nur das der Fahrer schneller Hilfe bekommt, das System könnte auch ein Signal an den LKW geben, der daraufhin das Warnblinklicht anschaltet, mittels Kameras die Spur hält und das Fahrzeug langsam zum stehen bringt. So ließen sich viele Unfälle vermeiden.

Gleiches gilt für Skifahrer oder Wanderer. Bei einem Lawinenunglück könnte die smarte Kleidung ein Notsignal auf Bluetooth oder Funkbasis abgeben, zusammen mit den Vitalwerten. So könnten Retter direkt feststellen wer noch lebt und vor allem wo Derjenige genau liegt. So könnte die Zeit zum auffinden von Verunfallten erheblich verkürzt werden und auch die unnötige Zeit zum potentiellen retten von Toten könnte wegfallen und so vielleicht Menschenleben retten. Wanderer, denen im Wald etwas passiert könnten ihre Kleidung zum Beispiel in einem Infrarot Spektrum leuchten lassen das auf niedriger Energiebasis läuft. So könnten auch hier Rettungskräfte bereits aus der Luft ein Infrarot Leuchtfeuer sehen. Glauben sie nicht? Dann leuchten sie mal mit ihrer Fernseh-Fernbedienung in ihre Handykamera!

Das ist vielleicht nur der Auftakt zu einigen sehr großen Innovationen denn Unternehmen wie zum Beispiel Google arbeiten an Kontaktlinsen die den Blutzuckerspiegel überwachen können und so rechtzeitig vorwarnen können falls etwas aus dem Ruder läuft. Mit entsprechenden Apps können so zum Beispiel auch Fehldosierungen von Insulin vermieden werden, denn eine App könnte die Spritze so einstellen das nur die benötigte menge abgegeben wird. So könnte jeder Patient durch eine ausführliche Statistik sogar individuell eingestellt werden. Dennoch sind wir mit smarter Kleidung absolut noch in den Kinderschuhen, die Zukunft wird zeigen welche tollen Innovationen uns noch erwarten!

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