Korruptionsverdacht: Einige Wiener Parksheriffs haben die Parkraumbewirtschaftung eigenwillig ausgelegt.

Foto: Bild: Azby / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Parksheriff-Mafia: Bereits bis zu 50 Verdächtige unter Wiens Parkwächtern

Der Skandal um die sogenannte Wiener Parksheriff-Mafia zieht immer weitere Kreise. Bereits bis zu 50 Verdächtige soll die Polizei bereits im Visier haben. Fünf Parksheriffs wurden von der Magistratsabteilung 67 (MA 67) bereits außer Dienst gestellt. Die Mitglieder der Wiener Parkraumüberwachung sollen eigene Parkstrafen aus dem Computersystem gelöscht haben. Bereits vor einer Woche wurden zwei Beamte, darunter eine hochrangige sozialdemokratische Personalvertreterin, aus dem Dienst entlassen.

Derzeit laufen Einvernahmen vom Amt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung und der MA 67 zu den jeweiligen Tatbeständen auf Hochtouren.

Storno-Richtlinien sollen künftig verschärft werden

Um künftig solche Taten innerbetrieblich zu verhindern, möchte die MA 67 die einschlägigen Stornorichtlinien, also Regeln, wann eine bereits aufgenommene Parkstrafe gelöscht werden darf, überarbeiten und verschärfen. Es soll insbesondere ein automatisierter Kontrollmechanismus eingerichtet werden. Politisch zuständig im Wiener Rathaus ist die im nächsten Jahr scheidende grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

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