Verfassungsschutz-Präsident Maaßen hält es für wahrscheinlich, dass die „Hetzjagd“-Videos bewusste Manipulationen sind.

Bild: Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme/ Wikimedia (CC BY-SA 3.0 DE)
Verfassungsschutz-Präsident Maaßen sieht keine Beweise für „Hetzjagd“ in Chemnitz

Der Präsident des deutschen Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, bezweifelt, dass in Chemnitz eine „Hetzjagd“ stattgefunden habe, wie es viele Einheitsmedien und linke Politiker nach wie vor behaupten.

Laut Maaßen liegen dem Verfassungsschutz „keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben“. Zu dem Video, das angeblich Szenen der „Hetzjagd“ zeigen soll, sagte Maaßen: „Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.“

„Hetzjagd“-Video ist vermutlich gezielte Manipulation

Weiters sagte Maaßen zu dem Video: „Es sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken“.

Maaßen ist nicht der erste hohe Amtsträger der Bundesrepublik, der die „Hetzjagden“ bezweifelt. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte, es habe keine „Hetzjagd“, keinen „Mob“ und keine „Pogrome“ gegeben.

Linke wollen sich „Hetzjagd“ nicht nehmen lassen

Linke Politiker beharren dennoch auf der angeblichen Hetzjagd. Als Belege dafür nennen sie das Zeigen des Hitlergrußes sowie einen Angriff von rechten Hooligans auf Sozialdemokraten. Diese Straftaten haben jedoch nichts mit einer behaupteten „Hetzjagd auf Ausländer“ zu tun.

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