Bildungsminister Faßmann möchte noch weitere Studien zum Islam in Schulen. Das Buch einer ehemaligen roten Lehrerin könnte hilfreich sein.

Foto: Bild: Redboston / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Islam in Schulen: Faßmann für „breite Diskussion“ – Bevölkerung für Maßnahmen

ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann forderte in der ORF-„Pressestunde“ am 9. September eine „breite Diskussion“ über die „Religionsthematisierung innerhalb der Schule“. Der sehr wenig ergebnisorientierte Bildungsminister wünscht sich eine breite Diskussion, die sich „auch im Parlament wiederfindet“.

Es brauche einen „gesellschaftspolitischen Konsens“ zu Themen wie dem geplanten Kopftuchverbot, so Faßmann. Dabei vergisst er, dass der gesellschaftspolitische Konsens bereits vorliegt: Selbst 61 Prozent der Grün-Wähler sind für ein Kopftuchverbot. Man fragt sich, worauf Minister Faßmann noch wartet.

Und wieder eine Studie

Obwohl bereits zahlreiche Studien belegen, dass ein Großteil der Moslems die islamischen Gebote wichtiger als die Gesetze finden, will Faßmann wissen, wie die Zahlen in Bildungseinrichtungen genau aussehen, und welche Motive bei den Eltern ausschlaggebend seien. Er wolle wissen, wie sich „Zuwanderergruppen“ auf eine „säkulare Gesellschaft westeuropäischen Typus'“ einlassen. Dazu sei eine Studie mit dem Soziologen Kenan Güngör „im Gespräch“, Faßmann hoffe, dass diese „bald“ umgesetzt werden könne.

Unzensuriert empfiehlt dem Minister die Lektüre von Susanne Wiesingers aktuellem Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“. Diese ehemalige Rote beschreibt sehr genau, wie sich die moslemischen „Zuwanderergruppen“ auf unsere westliche Gesellschaft einlassen – nämlich gar nicht.

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