Donau-Kreuzfahrt abgesagt: Darf Linz nur besuchen, wer die „richtige“ Gesinnung hat? | Unzensuriert.at

Donau-Kreuzfahrt abgesagt: Darf Linz nur besuchen, wer die „richtige“ Gesinnung hat?

Nach vier Tagen linkem „Shitstorm“ ging ein Kreuzfahrtunternehmen in die Knie und kündigte seinen Kunden. Linz darf von "rechten" Kanadiern nicht angefahren werden. Foto: Maksim / wikimedia.org (CC-BY-SA-1.0)
Nach vier Tagen linkem „Shitstorm“ ging ein Kreuzfahrtunternehmen in die Knie und kündigte seinen Kunden. Linz darf von "rechten" Kanadiern nicht angefahren werden.
Foto: Maksim / wikimedia.org (CC-BY-SA-1.0)
17. September 2018 - 20:15

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Am 7. September „empörten“ sich österreichische Medien über eine „Rechtsextremisten-Kreuzfahrt“ (Die Presse), ein „Rechtes Propaganda-Kreuzfahrtschiff“ (Der Standard), eine „Rechtsextremen-Kreuzfahrt“ (Oberösterreichische Nachrichten) auf der Donau: Die laut Oberösterreichischen Nachrichten „Rechtsaußen-Newsplattform The Rebel Media“ aus Kanada plante eine „Rebel Cruise“ mit einem Kreuzfahrtschiff von Regensburg bis Budapest. Dabei war, wie bei allen Kreuzfahrten auf dieser Strecke, ein Zwischenstopp in Linz geplant.

Die Grünen und die Sozialdemokraten machten mit Hilfe ihrer Gesinnungsgenossen in den Redaktionen mobil. Da es sich um „Rechtsextremisten“ handle, müsse „viel mehr als Tourismus“ dahinterstecken, unkten die Oberösterreichischen Nachrichten.

Kreuzfahrtprogramm mit Prominenten

Denn während der Kreuzfahrt war ein Vortragsprogramm geplant: Einer der vier Referenten, der Historiker Daniel Pipes, war Berater des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters Rudolph Giuliani. Weiters sollten Katie Hopkins, eine britische Kolumnistin, Christin und Konservative, und der Gründer von The Rebel Media, der Jurist und Jude Ezra Levant, sprechen.

Letzteres Detail blieb in den Medien unerwähnt. Ein Mainstream-Sturm gegen die geplante Kreuzfahrt, obwohl der Organisator Jude ist? Oder sogar weil er Jude ist? So genau weiß man das bei der politischen Linken Österreichs heute nicht mehr. Die Internetseite The Rebel Media übt jedenfalls Kritik an Multikulturalismus und Islamisierung. Genug, um einen Sturm von linker Seite zu inszenieren.

ÖVP springt auf linken Zug auf

Aber auch die Linzer Stadt-ÖVP unter Vizebürgermeister Bernhard Baier sprang auf den linken Zug auf.

Nach vier Tagen ging das Kreuzfahrtunternehmen in die Knie und kündigte The Rebel Media. „Die Kreuzfahrt mit zahlreichen bekannten Rechtsextremen wird nicht stattfinden“, jubelten die Medien offensichtlich mit der Aufgabe, das Volk zu domestizieren.

Freies Land?

Zurück bleiben viele Fragen: Leben wir in einem freien Land oder nicht? Gibt es Meinungsfreiheit in Österreich oder nicht? Von welchem Links-Außen haben die „Leitmedien“ anscheinend ungeprüft Informationen gegen The Rebel Media übernommen?

Müssen künftig alle Touristen, bevor sie Linz besuchen dürfen, einen Gesinnungstest absolvieren? Wer ihn nicht besteht, darf nicht in die Stadt? Ist das die neue Tourismus-Linie?

Oder wollen Rot und Grün und dazu noch eine aus den Gleisen geratene ÖVP gar jeden Linzer einer Gesinnungsprüfung unterziehen?

Und was geschieht mit jenen, die sie nicht bestehen?

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