„Mumpitz“ ist laut Wikipedia eine Vogelscheuche oder eine Schreckgestalt. Es wurde zum Lieblingswort von SPÖ-Chef Christian Kern.

Bild: Antranias / pixabay.com
„Totaler Mumpitz“: In diesen 13 Sekunden verlor Kern seine ganze Glaubwürdigkeit

Nehmen Sie sich 13 Sekunden für diesen Videoausschnitt aus dem ORF-Sommergespräch vom 3. September Zeit und werden Sie Zeuge, wie Noch-SPÖ-Chef Christian Kern in dieser kurzen Zeit seine ganze Glaubwürdigkeit verliert!

Nicht nur grammatikalisches Desaster

ORF-Journalistin Nadja Bernhard hat Kern also mit Gerüchten konfrontiert, er könne den EU-Wahlkampf der SPÖ anführen. Darauf Kern (inklusive grammatikalischem Desaster):

Die sind genau so glaubwürdig, wie die Diskussionen, wer führt die SPÖ und was sind die Streitereien in die SPÖ, totaler Mumpitz.

Kein Streit in der SPÖ! Kern kein Spitzenkandidat für die SPÖ im kommenden EU-Wahlkampf! Wer am 3. September das Gegenteil behauptet hat, dem schleuderte Kern die zwei Wörter „totaler Mumpitz“ entgegen.

Indiskretionen von Parteifreunden

Am 18. September, nur 15 Tage später, verkündet Kern dann selbst, dass er nicht mehr SPÖ-Chef sein mag, dass er sich selbst als Spitzenkandidat der SPÖ für den EU-Wahlkampf aufgestellt hat und dass sein Abgang als Parteichef deshalb so mies inszeniert war, weil es offenbar Indiskretionen von Parteifreunden gab.

„Totaler Mumpitz“ ist man nun versucht zu sagen, will man im Kern-Jargon bleiben. Doch das Wort „Mumpitz“, mit dem laut Wikipedia eine Schreckgestalt oder auch eine Vogelscheuche gemeint ist, soll das Copyright des scheidenden SPÖ-Chefs bleiben. Erstens passt es gut zu ihm und zweitens könnte es das Einzige sein, was die Österreicher später einmal an den kürzesten Kanzler der Zweiten Republik erinnern wird.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link